Sanierung des Entnahmeturms an der Talsperre Lichtenberg: Maßnahmen und Fortschritt

Einleitung

Die Talsperre Lichtenberg im Osterzgebirge, Landkreis Mittelsachsen, unterzieht sich einer umfassenden Sanierung, um den langfristigen Betrieb und die Wasserversorgung zu sichern. Die Anlage ist seit knapp 50 Jahren ununterbrochen in Betrieb. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen das Absperrbauwerk und den Entnahmeturm als zentrale Teilobjekte und kosten rund 30 Millionen Euro. Die Arbeiten erstrecken sich über mehrere Jahre. Vorarbeiten wie der Baustart auf der Dammkrone im Mai und die Einrüstung des Entnahmeturms sind abgeschlossen. Ergänzend finden Sanierungsarbeiten am historischen Bergfried der Burg Lichtenberg statt, die den Besucherzugang einschränken.

Sanierungsmaßnahmen am Entnahmeturm

Der Entnahmeturm der Talsperre Lichtenberg wird als Markenzeichen der Anlage saniert. Nach Abschluss der Einrüstung beginnen die Arbeiten zur Erneuerung des äußeren Stahlwasserbaus. Alte Beschichtungen aus Glasfaser-Kunststoff werden entfernt. Zudem erfolgt die Demontage alter Talsperrenschieber und -gestänge.

Weitere Maßnahmen umfassen: - Sanierung von Rissen an der Überlaufkrone mit Flüssigkunststoff. - Korrektur der statischen Lagerbedingungen des Turmkopfes. - Erneuerung der Abdichtung sowie des äußeren Stahlwasserbaus. - Erneuerung der Armaturen und Rohrleitungen der beiden Grundablässe und der Wasserentnahme.

Im Stauraum ist der Gerüstbau am Komplexbauwerk abgeschlossen. Arbeiten an den Rohwasserentnahmeleitungen haben begonnen, wobei Teile der Rohrleitungen demontiert und erneuert werden.

Sanierungsmaßnahmen am Absperrbauwerk

Das Absperrbauwerk besteht aus einem Staudamm. Hier wird die Asphaltaußenhautdichtung durch eine vollflächige Kunststoffdichtung instandgesetzt. Die Anschlussfuge zwischen Entnahmeturm und Staudamm wird erneuert. Am Staudamm werden außerdem der Belag, die Beleuchtung und das Geländer der Dammkrone erneuert. Die gesamte Bauwerkstechnik sowie die Mess-, Steuer- und Regeltechnik werden auf den aktuellen Stand gebracht.

Bauarbeiten am Staudamm starteten am 5. Mai 2025. Die Dammkrone ist bis voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt gesperrt. Absperrungen sind zwingend einzuhalten, da Lebensgefahr droht.

Sanierung am Bergfried der Burg Lichtenberg

Am historischen Bergfried auf Burg Lichtenberg laufen Restaurierungsarbeiten zur Sicherstellung der Anlagensicherheit und langfristigen Erhaltung. Der Bereich der Oberburg ist bis auf Weiteres für Besucher gesperrt. Maßnahmen umfassen die Stabilisierung der Mauerstruktur und teilweise Erneuerung des Mauerwerks. Am Turm ist ein Gerüst angebracht. Die Unterburg und weitere Bereiche der Burganlage bleiben zugänglich.

Hinweis: Informationen zum Bollwerk in Lichtenberg (Fischbachtal, Hessen) stammen aus einer Wikipedia-Quelle und beziehen sich auf einen spätmittelalterlichen Batterieturm aus dem Jahr 1503. Eine direkte Verbindung zu den Sanierungen in Sachsen oder Rheinland-Pfalz ist in den Daten nicht bestätigt und wird daher als unverbunden betrachtet.

Fazit

Die Sanierung der Talsperre Lichtenberg zielt auf die Erneuerung kritischer Bauteile wie Entnahmeturm und Staudamm ab, um den sicheren Betrieb über Jahrzehnte zu gewährleisten. Parallele Arbeiten am Bergfried der Burg Lichtenberg priorisieren Sicherheit durch Sperrungen und bauliche Stabilisierung. Alle Maßnahmen unterstreichen die Notwendigkeit regelmäßiger Instandhaltung bei Infrastruktur- und Denkmalsanlagen.

Quellen

  1. WELT: Talsperre Lichtenberg - Sanierung des Entnahmeturms beginnt
  2. Talsperre Lichtenberg
  3. Landkreis Kusel: Burg Lichtenberg - Sanierungsarbeiten Turm
  4. Wikipedia: Bollwerk (Lichtenberg)

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