Einleitung
Die Hansabibliothek im Berliner Hansaviertel stellt ein bedeutendes Zeugnis der Nachkriegsmoderne dar und wurde in den Jahren 2017 bis 2019 einer umfassenden denkmalgerechten Sanierung unterzogen. Dieses architektonische Kleinod, entworfen von Werner Düttmann im Rahmen der Internationalen Bauausstellung INTERBAU 1957, ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil des denkmalgeschützten Bauensembles im Hansaviertel, sondern auch ein lebendiger kultureller Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Sanierungsmaßnahme, die bei laufendem Betrieb durchgeführt wurde, stellt ein herausragendes Beispiel für die moderne Denkmalpflege dar und zeigt, wie historische Bauten an die Anforderungen der Gegenwart angepasst werden können, ohne ihren charakteristischen Charakter zu verlieren. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, den Ablauf und die Besonderheiten dieser Sanierung, die als Teilprojekt des Bundesprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus 2015" mit Bundesmitteln in Höhe von 2,5 Millionen Euro sowie weiteren 1,25 Millionen Euro vom Land Berlin gefördert wurde.
Historischer Kontext und architektonische Bedeutung
Die Hansabibliothek ist untrennbar mit der städtebaulichen Entwicklung des Berliner Hansaviertels verbunden. Das Areal des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Hansaviertels, dessen Ursprünge auf die 1870er-Jahre zurückgehen, diente während der internationalen Bauausstellung INTERBAU 1957 als Versuchsfeld für innovative städtebauliche Ideen der Nachkriegszeit. An diesem einzigartigen Projekt beteiligten sich einige der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, darunter Le Corbusier, Hans Schwippert, Max Taut, Egon Eiermann, Oscar Niemeyer und Walther Gropius. Ihre Entwürfe prägen bis heute das Stadtbild des Viertels und zeugen von einer modernistischen Architekturvision, die soziale Funktion und ästhetische Qualität verbinden sollte.
Die Bibliothek selbst wurde vom Berliner Architekten Werner Düttmann geplant und gehört zu den öffentlichen Einrichtungen, die das Interbau-Konzept für die kulturelle Grundversorgung der Nachbarschaft vorsah. Als eine der ersten Freihandbibliotheken Berlins konzipiert, brach sie mit traditionellen Bibliothekskonzepten und schuf einen offenen, zugänglichen Raum für Wissen und Begegnung. Besonders bemerkenswert ist die enge Verknüpfung von Bibliotheksraum und Garten, die durch große Fenster mit versenkbaren Scheiben einen fließenden Übergang von Innen nach Außen ermöglicht. Diese einzigartige Konzeption hat eine besondere Leseoase geschaffen, die zu allen Jahreszeiten Besucher zum Lesen und Arbeiten einlädt.
Die Bedeutung der Hansabibliothek für die Berliner Kulturlandschaft wird durch ihre denkmalgeschützte Status unterstrichen. Sie ist nicht nur architektonisch bedeutsam, sondern auch funktional ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Infrastruktur des Bezirks. Mit rund 45.000 Medieneinheiten, über 90.000 Besuchern jährlich und 200.000 Entleihungen stellt sie einen zentralen Anlaufpunkt für Bildung und Information im Hansaviertel dar.
Planung und Finanzierung der Sanierung
Die Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung der Hansabibliothek ergab sich nach 50-jähriger Nutzung, während derer der Zahn der Zeit an dem Gebäude nicht spurlos vorbeigegangen war. Die Planung der Sanierung erfolgte im Kontext des Projekts "Hansaviertel Berlin – Stadt von morgen", das sich im Bewerbungsverfahren um Mittel aus dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus 2015" beworben hatte. Dieses Programm wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) betreut.
Die Finanzierung des Projekts erfolgte durch eine Kombination aus Bundes- und Landesmitteln. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Referat A 2) betreute die Zuwendungsmaßnahme baufachlich. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Euro an Bundesförderung sowie 1,25 Millionen Euro vom Land Berlin akquiriert. Diese erhebliche finanzielle Unterstützung unterstreicht die nationale Bedeutung des Projekts für den Erhalt der Bausubstanz und die Sicherung eines wichtigen kulturellen Erbes.
Für die Gesamtplanung zeichnete das Architekturbüro adb Architekten verantwortlich, während für die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) das Büro HBI engagiert wurde. Die Freiraumplanung wurde vom Büro Dr. Jacobs + Hübinger durchgeführt. Diese spezialisierte Planungsteams stellten sicher, dass sowohl die baulichen als auch die technischen Anforderungen an eine zeitgemäße Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes erfüllt wurden.
Besonders erwähnenswert ist das Engagement des Bürgervereins Hansaviertel, des Bezirksamts Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die gemeinsam die Mittel des Bundes für den Erhalt der Bausubstanz akquirierten. Sabine Weissler, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, betonte: "Mit der Hansabibliothek wurde im Hansaviertel nicht nur ein architektonisches Kleinod mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen, sondern auch ein lebendiger kultureller Treffpunkt, der sich großer Akzeptanz erfreut."
Ablauf der Sanierungsarbeiten
Die Sanierung der Hansabibliothek wurde in drei Bauabschnitten durchgeführt, wobei die Herausforderung bestand, die Arbeiten bei laufendem Betrieb durchzuführen. Diese Vorgehensweise erforderte eine sorgfältige Planung und Organisation, um den Betrieb der Bibliothek so wenig wie möglich zu beeinträchtigen und den Besuchern während der gesamten Bauphase Zugang zu den Dienstleistungen zu ermöglichen.
Erster Bauabschnitt (Herbst 2017)
Die erste Phase der Sanierung begann im Herbst 2017 mit Garten- und Landschaftsbauarbeiten in und außerhalb der Bibliothek sowie der Einrüstung des Gebäudes. Parallel dazu erfolgten von September bis Dezember 2017 die Instandsetzung durch Dachabdichtungs- und Klempnerarbeiten sowie Arbeiten am Mauerwerk. Diese Arbeiten konzentrierten sich auf die äußere Hülle des Gebäudes und dienten der Vorbereitung der folgenden, umfangreicheren Sanierungsphasen.
Besonders während dieser ersten Phase kam es zu einer temporären Einschränkung des Betriebs. Teile des Bücherbestandes der Bibliothek wurden in temporär aufgestellten Containern auf dem Hansaplatz zur Verfügung gestellt, um die Hauptbauarbeiten im Inneren des Gebäudes zu ermöglichen. Diese Maßnahme stellte sicher, dass den Besucherinnen und Besuchern auch während der umfangreichen Baumaßnahmen weiterhin Zugang zu den Medienbeständen gewährt werden konnte.
Zweiter Bauabschnitt (2018)
Im zweiten Bauabschnitt im Jahr 2018 konzentrierten sich die Arbeiten auf die Sanierung der Fenster sowie die barrierefreie Umplanung der Sanitäranlagen. Gleichzeitig wurde der Kellerbereich trockengelegt. Diese Maßnahmen waren von besonderer Bedeutung, da sie nicht nur die bauliche Substanz verbesserten, sondern auch die Nutzbarkeit des Gebäudes für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erhöhten.
Die Fensterrenovierung stellte eine besondere Herausforderung dar, da die originalen Fenster mit ihrer charakteristischen Gestaltung erhalten werden sollten, gleichzeitig aber eine verbesserte Wärmedämmung und Funktionalität gewährleistet werden musste. Die barrierefreie Umgestaltung der Sanitäranlagen folgte modernsten Standards und trug zur verbesserten Zugänglichkeit des gesamten Gebäudes bei.
Dritter Bauabschnitt (2019)
Im dritten und letzten Bauabschnitt im Jahr 2019 wurden Innenwände und Böden renoviert. Eine besonders wichtige Maßnahme in diesem Abschnitt war die Verlegung der Serverräume in den Keller, wodurch die ursprüngliche Raumaufteilung der Kinderbibliothek wiederhergestellt werden konnte. Diese Maßnahme trug zur Rückgewinnung des ursprünglichen Raumkonzepts des Gebäudes bei, das durch spätere Nutzungsänderungen verändert worden war.
Parallel dazu erfolgten die abschließenden Garten- und Landschaftsbauarbeiten. Hierbei wurden der im Innenhof gelegene Lesegarden saniert und das Wasserbecken des Gartens instandgesetzt. Zudem erhielten sowohl der Garten als auch die Außenanlagen eine Neubepflanzung, die die gestalterische Idee des fließenden Übergangs von Innen nach Außen wiederherstellte und verstärkte.
Am 4. November 2019 konnte die Bibliothek nach zweijähriger denkmalgerechter Sanierung wieder komplett eröffnet werden. Die Gesamtkosten der Sanierung beliefen sich auf die aus dem Bundes- und Landesprogramm bereitgestellten Mittel in Höhe von 3,75 Millionen Euro.
Besonderheiten der denkmalgerechten Sanierung
Die Sanierung der Hansabibliothek stellte besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung, da es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt. Die denkmalgerechte Sanierung zielte darauf ab, die bauliche Substanz zu erhalten und gleichzeitig die technischen und funktionellen Anforderungen der modernen Bibliotheksnutzung zu erfüllen.
Balance zwischen Denkmalschutz und Modernisierung
Eine der zentralen Herausforderungen bestand darin, die Balance zwischen dem Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz und der notwendigen Modernisierung zu finden. Besonders bei der Fensterrenovierung musste sichergestellt werden, dass die charakteristische Gestaltung der Fenster erhalten blieb, während gleichzeitig eine verbesserte Wärmedämmung und Funktionalität gewährleistet wurde. Dies erforderte eine sorgfältige Auswahl von Materialien und Konstruktionen, die den Anforderungen des Denkmalschutzes genügten.
Erhaltung der architektonischen Qualitäten
Die Sanierung zielte darauf ab, die besonderen architektonischen Qualitäten des Gebäudes zu bewahren und zu betonen. Dazu gehörte insbesondere die bewusste Gestaltung des Übergangs zwischen Innen- und Außenraum. Die großen Fenster mit versenkbaren Scheiben, die einen fließenden Übergang von Bibliothek nach Garten ermöglichen, wurden saniert und in ihrer Funktion verbessert. Gleichzeitig wurde der Lesegarten im Innenhof wiederhergestellt, der eine einzigartige Leseatmosphäre schafft.
Integration moderner Technik
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Sanierung war die Integration moderner Technik in das denkmalgeschützte Gebäude. Dazu gehörte insbesondere die Verlegung der Serverräume in den Keller, die nicht nur die ursprüngliche Raumaufteilung der Kinderbibliothek wiederherstellte, sondern auch eine bessere technische Infrastruktur für die digitale Bibliotheksnutzung schuf. Gleichzeitig wurden die Sanitäranlagen barrierefrei umgestaltet, um die Zugänglichkeit des Gebäudes für alle Nutzer zu verbessern.
Betrieb während der Sanierung
Die Tatsache, dass die Sanierung bei laufendem Betrieb durchgeführt wurde, stellte eine besondere organisatorische Herausforderung dar. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, wurden Teile des Bestandes in Containern auf dem Hansaplatz bereitgestellt, während die Hauptbauarbeiten im Inneren des Gebäudes stattfanden. Diese Maßnahme erforderte eine sorgfältige Planung der Logistik und der Präsentation der Medien, um den Besuchern weiterhin einen optimalen Service zu bieten.
Funktionelle und soziale Bedeutung nach der Sanierung
Nach Abschluss der Sanierung hat die Hansabibliothek ihre Bedeutung als zentraler kultureller und sozialer Treffpunkt im Hansaviertel weiter gestärkt. Die Sanierungsmaßnahmen haben nicht nur die bauliche Substanz verbessert, sondern auch die Nutzbarkeit und Attraktivität des Gebäudes für verschiedene Nutzergruppen erhöht.
Erweiterung der Nutzungsangebote
Die barrierefreie Umgestaltung der Sanitäranlagen hat die Zugänglichkeit des Gebäudes für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen deutlich verbessert. Gleichzeitig wurde durch die Verlegung der Serverräume in den Keller die ursprüngliche Raumaufteilung der Kinderbibliothek wiederhergestellt, was die Nutzungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche erweitert hat. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass die Bibliothek ihre Rolle als inklusiver Ort der Begegnung und des Wissenserwerbs erfüllen kann.
Verbesserung der Arbeitsbedingungen
Die Sanierung hat nicht nur die ästhetischen und funktionalen Qualitäten des Gebäudes verbessert, sondern auch die Arbeitsbedingungen für das Bibliothekspersonal optimiert. Durch die bessere Organisation der Räumlichkeiten und die Modernisierung der technischen Infrastruktur können die Mitarbeiter effizienter arbeiten und den Besuchern einen besseren Service bieten.
Stärkung des sozialen Zusammenhalts
Die Hansabibliothek spielt eine wichtige Rolle im sozialen Leben des Hansaviertels. Sie ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch ein Treffpunkt für Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Sanierung hat diese Funktion weiter gestärkt, indem sie die Aufenthaltsqualität im Gebäude und im Außenbereich verbessert hat. Der sanierte Lesegarden im Innenhof bietet einen attraktiven Aufenthaltsraum, der zum Verweilen und zur Begegnung einlädt.
Vergleich mit anderen Sanierungsprojekten im Berliner Bibliothekswesen
Die Sanierung der Hansabibliothek steht im Kontext weiterer Sanierungsprojekte im Berliner Bibliothekswesen, die jedoch erhebliche Unterschiede in Umfang, Dauer und Kosten aufweisen. Ein Vergleich dieser Projekte zeigt die Besonderheiten der Hansabibliothek-Sanierung und ihre Einordnung in die Berliner Kulturlandschaft.
Staatsbibliothek Berlin – Unter den Linden
Ein weiteres bedeutendes Bibliothekssanierungsprojekt in Berlin ist die Sanierung der Staatsbibliothek an der Unter den Linden. Anders als die Hansabibliothek handelt es sich hier um ein historisches Bibliotheksgebäude, das 1914 durch Kaiser Wilhelm II. eröffnet wurde (damals noch als "Königliche Bibliothek"). Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und später durch die DDR-Regierung wiederauf- und umgebaut.
Die Sanierung der Staatsbibliothek Unter den Linden begann bereits 2005 und dauerte rund 15 Jahre, also deutlich länger als die Sanierung der Hansabibliothek. Die Kosten beliefen sich auf 470 Millionen Euro, was die enorme Dimension dieses Projektes zeigt. Im Gegensatz zur Hansabibliothek, die bei laufendem Betrieb saniert wurde, erfolgte die Sanierung der Staatsbibliothek wahrscheinlich mit größeren Einschränkungen oder sogar kompletten Schließungsphasen, was die längere Bauzeit erklärt.
Staatsbibliothek Berlin – Kulturforum
Ein weiteres Projekt ist die geplante Sanierung der Scharoun-Bibliothek im Berliner Kulturforum, die ebenfalls als "Bücherschiff" bezeichnet wird und zwischen 1967 und 1978 nach den Entwürfen des Architekten Hans Scharoun erbaut wurde. Die Sanierung dieses Gebäudes steht noch bevor und wird voraussichtlich zwischen 12 und 15 Jahren dauern. Das Büro gmp Architekten wurde mit der Sanierung und der Errichtung eines Interimsgebäudes beauftragt, dessen Bau 2026 beginnen soll.
Dieser Vergleich zeigt, dass die Sanierung der Hansabibliothek im Vergleich zu anderen großen Bibliothekssanierungsprojekten in Berlin relativ schnell und kosteneffizient durchgeführt wurde. Die Tatsache, dass die Sanierung bei laufendem Betrieb erfolgte, stellt eine besondere Leistung dar, die eine hohe Flexibilität und Planungssicherheit erforderte.
Fazit
Die Sanierung der Hansabibliothek in Berlin stellt ein gelungenes Beispiel für die denkmalgerechte Modernisierung eines bedeutenden Bauwerks der Nachkriegsmoderne dar. Das Projekt, das von 2017 bis 2019 in drei Bauabschnitten durchgeführt wurde, hat nicht nur die bauliche Substanz des denkmalgeschützten Gebäudes gesichert, sondern auch seine Funktion als moderner Kultur- und Bildungsort gestärkt.
Die besondere Herausforderung der Sanierung bestand darin, die Arbeiten bei laufendem Betrieb durchzuführen und dabei die Balance zwischen Denkmalschutz und Modernierung zu finden. Die Maßnahmen, insbesondere die Fensterrenovierung, die barrierefreie Umgestaltung der Sanitäranlagen und die Wiederherstellung der ursprünglichen Raumaufteilung der Kinderbibliothek, haben die Nutzbarkeit und Attraktivität des Gebäudes für verschiedene Nutzergruppen deutlich verbessert.
Die Hansabibliothek ist nach der Sanierung weiterhin ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Infrastruktur des Hansaviertels und zeugt von der Vision der modernistischen Architektur, soziale Funktion und ästhetische Qualität zu verbinden. Die enge Verknüpfung von Bibliotheksraum und Garten, die durch die sanierten großen Fenster mit versenkbaren Scheiben ermöglicht wird, bleibt das prägende Element dieses einzigartigen Ortes.
Das Projekt zeigt, dass eine erfolgreiche Sanierung denkmalgeschützter Bauten eine sorgfältige Planung, eine qualitativ hochwertige Ausführung und das Engagement aller Beteiligten erfordert. Die Hansabibliothek ist nach der Sanierung ein lebendiges Beispiel dafür, wie historische Bauten an die Anforderungen der Gegenwart angepasst werden können, ohne ihren charakteristischen Charakter zu verlieren. Sie bleibt damit nicht nur architektonisches Kleinod, sondern auch ein lebendiger kultureller Treffpunkt, der sich großer Akzeptanz in der Bevölkerung erfreut.