St. Maria Magdalena in Geldern: Eine Kirchengeschichte voller Wandlungen und Wiederaufbauten

Einleitung

Die katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena in Geldern stellt ein eindrucksvolles Beispiel für die wechselvolle Geschichte des Kirchenbaus dar. Ihre über 680-jährige Bau- und Renovierungsgeschichte spiegelt nicht nur architektonische Epochen wider, sondern auch die historischen und kulturellen Umbrüche, die die Stadt Geldern und die Region geprägt haben. Vom ursprünglichen zweischiffigen Bau aus dem 14. Jahrhundert über die Barockisierung bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und dem modernen Wiederaufbau zeigt die Kirche eine beeindruckende Entwicklung, die von bedeutenden Architekten geprägt wurde. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Bauphasen und Renovierungen der Kirche und ihren Stellenwert in der heutigen Kirchengemeinde.

Historische Entwicklung: Vom mittelalterlichen Bauwerk zur Barockkirche

Die Ursprünge von St. Maria Magdalena in Geldern reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Die ehemals zweischiffige Basilika aus dem Jahr 1339 bildete den Grundstein für das Kirchengebäude, das im Laufe der Zeit mehrfach umgestaltet und erweitert wurde. In den Jahren 1400 bis 1414 erfolgte eine bedeutende Erweiterung, bei der die Kirche zu einer dreischiffigen Hallenkirche mit Dreiapsidenschluss umgebaut wurde. Grundriss und Struktur dieser Erweiterung entsprechen bereits dem Grundriss der heutigen Kirche, was die historische Kontinuität des Baus unterstreicht.

Die mittelalterliche Kirche zeigte damit bereits eine architektonisch anspruchsvolle Struktur, die für ihre Zeit typisch war und den religiösen sowie gesellschaftlichen Stellenwert der Gemeinde widerspiegelte. Die Bauweise mit drei Schiffen und drei Apsiden ermöglichte einen größeren Platz für die Gläubigen und schuf eine repräsentative Umgebung für die liturgischen Feiern.

Mit dem Einfall der Niederländer in Geldern im Jahr 1578 begann eine Phase des religiösen Umbruchs. St. Maria Magdalena wurde vorübergehend reformiert, was die religiöse Spaltung der damaligen Zeit widerspiegelt. Unter spanischer Herrschaft erfolgte 1587 die Rekatholisierung der Kirche, die Rückkehr zum katholischen Glauben war auch ein Ausdruck der politischen Machtverhältnisse in der Region.

Ein entscheidender Einschnitt in die Geschichte des Kirchengebäudes erfolgte während des spanischen Erbfolgekriegs. Im Jahr 1703 bombardierten preußische Truppen Geldern, wobei auch das Kirchengebäude getroffen und zerstört wurde. Diese Zerstörung markierte das Ende der mittelalterlichen Kirche und den Beginn eines neuen Kapitels in ihrer Baugeschichte.

Wiederaufbau und Barockisierung (1707-1715)

Die Zerstörung von 1703 führte zu einem umfangreichen Wiederaufbau, der zwischen 1707 und 1715 stattfand. Dieser Aufbau hatte zur Folge, dass die Kirche eine barocke Ausstattung erhielt. Der Barockstil, der sich durch opulente Verzierungen, prachtvolle Altäre und eine reichhaltige Ornamentik auszeichnete, prägte das Erscheinungsbild der Kirche für fast zwei Jahrhunderte.

Die Barockisierung des Kirchengebäudes spiegelte den allgemeinen architektonischen Trend der damaligen Zeit wider. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erlebte der Barock als Stilrichtung in Deutschland eine Blütezeit, die sich auch in Sakralbauten niederschlug. Die Umgestaltung von St. Maria Magdalena im barocken Stil war somit Teil einer größeren architektonischen Bewegung, die durch die Wiederherstellung nach den Kriegszerstörungen und den Wunsch nach repräsentativen, prunkvollen Kirchenbauten angetrieben wurde.

Während dieser Bauphase wurde nicht nur das Äußere der Kirche verändert, sondern auch der Innenraum neu gestaltet. Barocke Altäre, Skulpturen und Wandmalereien schufen eine neue liturgische Umgebung, die den Gläubigen eine visuell beeindruckende Erfahrung boten. Die Kirche entwickelte sich so zu einem bedeutenden barocken Sakralbau in der Region, der bis ins 19. Jahrhundert Bestand haben sollte.

Historistische Regotisierung im 19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert brachte eine weitere entscheidende Veränderung für St. Maria Magdalena. Im Zuge des Historismus, einer architektonischen Bewegung, die sich an historischen Stilen orientierte, wurde die Kirche regotisiert. Der Historismus, der im 19. Jahrhundert besonders im Kirchenbau beliebt war, suchte nach einer idealisierten Vergangenheit und griff dabei oft auf gotische Formen zurück.

Die Regotisierung der Kirche bedeutete, dass barocke Elemente entfernt und durch gotische Formen ersetzt wurden. Fialen, Maßwerkfenster und Strebepfeiler prägten nun das Erscheinungsbild des Gebäudes. Diese Umgestaltung war Ausdruck eines veränderten Geschmacksempfindens und einer neuen Sichtweise auf die mittelalterliche Architektur, die als "authentischer" und "reiner" empfunden wurde als der Barock.

Die historistische Umgestaltung von St. Maria Magdalena war Teil einer größeren Bewegung, die sich in ganz Deutschland abspielte. Viele Kirchen, die im Barockstil umgestaltet worden waren, erhielten im 19. Jahrhundert ihre "ursprüngliche" gotische Form zurück. Dieser Trend war nicht nur architektonisch, sondern auch ideologisch motiviert, da die Gotik als Ausdruck des "deutschen" Kirchenbaus galt und im Kontext des aufkeimenden Nationalismus besondere Bedeutung erhielt.

Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Die historistische Gestalt der Kirche hatte jedoch nicht lange Bestand. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch St. Maria Magdalena schwer in Mitleidenschaft gezogen. Bei Luftangriffen am 14. und 24. Februar 1945 wurde das Kirchengebäude getroffen und bis auf die Grundmauern zerstört. Diese Zerstörung war Teil der alliierten Bombenangriffe auf deutsche Städte und Infrastruktur gegen Ende des Krieges.

Die vollständige Zerstörung der Kirche markierte einen tief Einschnitt in die Geschichte des Gebäudes und der Gemeinde. Nach jahrhundertelanger Entwicklung und mehreren Umgestaltungen war nun fast das gesamte Bauwerk verloren gegangen. Von der ursprünglichen Kirche aus dem 14. Jahrhundert waren nur Teile des Außenmauerwerks und der Nordwestturm erhalten geblieben, die später in den Wiederaufbau einbezogen wurden.

Die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg war nicht nur ein architektonischer, sondern auch ein kultureller Verlust. Die Kirche hatte über Jahrhunderte das Stadtbild von Geldern geprägt und war ein wichtiger kultureller und religiöser Mittelpunkt der Region. Ihr Verlust wurde von der Bevölkerung als tiefe Wunde empfunden und erforderte einen Neubeginn, der die Chance bot, einen modernen, zeitgemäßen Kirchenbau zu schaffen.

Wiederaufbau unter Dominikus Böhm (1949-1952)

Die Zerstörung des Kirchengebäudes führte zu einem Neubeginn, der von einem der bedeutendsten Kirchenarchitekten des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. Der Kölner Architekt und Kirchenbaumeister Dominikus Böhm (1880-1955) schuf in den Jahren 1949 bis 1952 die heutige Kirche von St. Maria Magdalena. Dieser Wiederaufbau markierte nicht nur die Wiederherstellung des Gotteshauses, sondern auch eine architektonische Neuausrichtung, die weg von historisierenden Formen hin zu einer modernen, funktionalen und symbolträchtigen Kirchenarchitektur führte.

Dominikus Böhm galt als einer der führenden Vertreter des modernen Kirchenbaus in Deutschland. Sein Ansatz war geprägt von dem Bestreben, zeitgemäße Formen zu finden, die den liturgischen Anforderungen und dem spirituellen Selbstverständnis der modernen Kirche entsprachen. Sein Werk für St. Maria Magdalena war Teil dieses architektonischen Programms, das nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs eine neue Ära des Kirchenbaus einleitete.

Bei der Gestaltung der neuen Kirche stand Böhm vor der Herausforderung, die Erinnerung an die historische Kirche wachzuhalten, gleichzeitig aber einen modernen, zukunftsweisenden Bau zu schaffen. Die Lösung war ein Gebäude, das sich bewusst von historischen Vorbildern löste und eine eigenständige architektonische Sprache entwickelte. Die Verwendung moderner Baumaterialien und Konstruktionen ermöglichte eine offene und lichte Raumgestaltung, die den Gemeindegedanken und die Teilnahme der Gläubigen an der Liturgie fördern sollte.

Vom ursprünglichen mittelalterlichen Bauwerk wurden bewusst nur Teile des Außenmauerwerks und der Nordwestturm in den Neubau einbezogen. Diese Entscheidung unterstrich den Bruch mit der Vergangenheit und signalisierte einen Neubeginn, ohne die historische Kontinuität vollständig aufzugeben. Der Turm blieb als sichtbares Zeugnis der langen Kirchengeschichte erhalten, während der restliche Bau als modernes Zeugnis der Nachkriegszeit entstand.

Innenraumgestaltung durch Phillip Glitz nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil

Auch die Gestaltung des Innenraums von St. Maria Magdalena erlebte nach dem Wiederaufbau eine weitere bedeutende Veränderung. Im Zuge der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils musste die Konzeption Böhms angepasst werden. Das Konzil, das zwischen 1962 und 1965 stattfand, brachte tiefgreifende Veränderungen in der katholischen Kirche und auch in der Gestaltung von Kirchenräumen mit sich.

Der Architekt Phillip Glitz (1913-1998) ordnete den Innenraum neu, um den neuen liturgischen Anforderungen gerecht zu werden. Eine zentrale Veränderung war die Neugestaltung des Altarbereichs, bei der die aus belgischem Granit gefertigte Mensa (Altartisch) zum Zentrum der Bestuhlung wurde. Diese Umgestaltung spiegelte die liturgische Neuorientierung wider, die nach dem Konzil den Altar als zentralen Ort der Eucharistiefeier in den Mittelpunkt rückte und die aktive Teilnahme der Gemeinde betonte.

Phillip Glitz' Eingriff in den Raum von Dominikus Böhm zeigt die Dynamik des Kirchenbaus, der sich an die sich verändernden liturgischen und theologischen Anforderungen anpassen muss. Die Neugestaltung des Innenraums war kein Bruch mit Böhms Konzept, sondern eine Weiterentwicklung, die die Prinzipien moderner Kirchenarchitektur mit den neuen liturgischen Gegebenheiten in Einklang brachte.

Die Verwendung von belgischem Granit für den Altar war eine bewusste Materialwahl, die nicht nur ästhetische, sondern auch symbolische Bedeutung hatte. Granit als robustes und dauerhaftes Material steht für die Beständigkeit des Glaubens, während die schlichte Form des Altars die liturgische Reform widerspiegelt, die zur Vereinfachung und Zentrierung auf das Wesentliche führte.

Aktuelle Herausforderungen und zukünftige Perspektiven

Die heutige Pfarrei St. Maria Magdalena steht vor ähnlichen Herausforderungen wie viele andere Kirchengemeinden in Deutschland. Wie Pfarrer Arndt Thielen in seinen Äußerungen hervorhebt, stehen Kirche und Gemeinde vor der Zukunft mit weniger Geld, weniger Besuchern und weniger Personal. Diese Entwicklungen werfen die Frage auf, wie kirchliches Leben in der Fläche und vor Ort gesichert werden kann.

Zur Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena gehören heute acht Ortschaften, was die räumliche Ausdehnung und die organisatorischen Herausforderungen der Gemeinde verdeutlicht. Im Jahr 2007 erfolgte eine große Fusion, die eine neue Struktur schuf, um besser auf die Eigenheiten der einzelnen Gemeindeteile eingehen und Präsenz vor Ort zeigen zu können. Diese Strukturreform war notwendig, um die pastoralen Aufgaben mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen bewältigen zu können.

Eine aktuelle Entwicklung ist die Gründung des "Pastoralen Raums", der die Zusammenarbeit der Pfarrgemeinden in Geldern, Straelen, Kerken, Issum, Rheurdt und Wachtendonk weiter ausbauen soll. Diese Zusammenarbeit soll in gemeinsamen Gottesdiensten und Aktivitäten sichtbar werden und die Präsenz der Kirche in der Region stärken. Die Einladung zu diesen Gottesdiensten richtet sich an alle und zielt darauf ab, persönliche Kontakte und ein Kennenlernen zu fördern.

Die Kirche St. Maria Magdalena ist jedoch nicht nur ein Ort des Gottesdienstes, sondern auch ein zentraler Punkt des sozialen und kulturellen Lebens in der Gemeinde. Die Pfarrei bietet verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen an, die das Gemeinschaftsleben stärken und soziale Aufgaben übernehmen. So findet seit Ende 2021 beispielsweise ein Kaffee-Treff auf dem Friedhof in Walbeck statt, der von der ehrenamtlichen Pfarrcaritas Walbeck organisiert wird. Diese Treffen sind bewusst auf ältere und schwächere Gruppen der Bürgerschaft ausgerichtet, um ihnen die Hand zu reichen, Probleme und Nöte zu besprechen und Abhilfe zu schaffen.

Gemeindeleben und soziale Engagement

Die Pfarrei St. Maria Magdalena ist aktiv im sozialen Bereich engagiert, was sich in verschiedenen Projekten und Aktionen zeigt. Ein Beispiel ist die traditionelle Christkind-Aktiv-Aktion der Pfarrcaritas, die bereits seit 24 Jahren besteht. Diese Aktion hat das Ziel, dass die Weihnachtsfreude auch in den Familien und bei den älteren Menschen Wirklichkeit wird, die von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen sind, bei denen wegen der geringen Rente und des geringen Einkommens viele einfache Wünsche offenbleiben müssen und bei denen, die hier eine neue Heimat suchen.

Bei dieser Aktion suchen sich einzelne Gemeindemitglieder, Gruppen und Verbände Christkind-Karten aus, auf denen Geschenkewünsche aufgeführt sind. Dieses System ermöglicht es, gezielt Bedürfnisse zu erkennen und zu erfüllen, was die Solidarität und den Zusammenhalt in der Gemeinde stärkt.

Ein weiteres Beispiel für das Gemeindeleben ist die Veranstaltung, bei der in der St. Maria Magdalena-Kirche über 1.000 Kerzen zu einem großen Stern angeordnet werden. Diese Veranstaltung beginnt mit einer offiziellen Kerzenentzündung und wird von einem Familiengottesdienst gefolgt. Anschließend sind alle zu einer Begegnung im Pfarrheim eingeladen, wo Gelegenheit für Gespräche und Gemeinschaft in besonderer Atmosphäre besteht. Der Erlös aus dem Verkauf der Kerzen kommt zu Hälfte Caritas-Projekten in Mexiko zugute, die Jugendliche unterstützen, die Gewalt erfahren haben, und zur anderen Hälfte dem Hilfsfonds für Menschen in Not in der Region.

Diese Aktivitäten zeigen, dass die Kirche St. Maria Magdalena nicht nur ein historisches und architektonisches Denkmal ist, sondern auch ein lebendiger Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und des sozialen Engagements.

Fazit

Die Geschichte von St. Maria Magdalena in Geldern ist eine beeindruckende Chronik von Zerstörung und Wiederaufbau, von stilistischem Wandel und kontinuierlicher kirchlicher Nutzung. Vom mittelalterlichen Ursprungsbau über die Barockisierung und die historistische Regotisierung bis zur modernen Nachkriegsarchitektur zeigt die Kirche die Entwicklung des Kirchenbaus in Deutschland über mehr als sechs Jahrhunderte.

Die verschiedenen Bauphasen und Renovierungen spiegeln nicht nur architektonische Epochen wider, sondern auch historische und kulturelle Umbrüche. Die Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg, im Spanischen Erbfolgekrieg und im Zweiten Weltkrieg markierten tief Einschnitte, die jeweils zu einem Neubeginn führten. Die Architekten Dominikus Böhm und Phillip Glitz gestalteten die Kirche im 20. Jahrhundert zu einem modernen Sakralbau, der den Anforderungen der Zeit gerecht wurde.

Heute steht die Kirche und ihre Gemeinde vor neuen Herausforderungen. Wie in vielen anderen Kirchengemeinden in Deutschland müssen auch in Geldern mit weniger Ressourcen mehr Aufgaben bewältigt werden. Die Strukturreformen und die Zusammenarbeit im "Pastoralen Raum" sind Antworten auf diese Herausforderungen, die darauf abzielen, die kirchliche Präsenz in der Region zu sichern und das Gemeindeleben zu stärken.

Trotz aller Herausforderungen bleibt St. Maria Magdalena ein zentraler Punkt des religiösen, sozialen und kulturellen Lebens in Geldern und der Region. Die Kirche ist nicht nur ein architektonisches Denkmal, sondern auch ein Ort der Begegnung, des Glaubens und des sozialen Engagements, der die Menschen zusammenhält und ihnen Halt gibt. Die wechselvolle Geschichte des Bauwerks ist Spiegel der Geschichte der Region und Zeugnis des Bestandsvermögens von Glaube und Gemeinschaft über Jahrhunderte hinweg.

Quellen

  1. St. Maria Magdalena (Geldern) - Wikipedia
  2. Bauplan der Pfarrkirche St. Maria Magdalena in Geldern - Deutsche Digitale Bibliothek
  3. Offizielle Webseite der Pfarrei St. Maria Magdalena Geldern
  4. Neue Strukturen in der Pfarrei St. Maria Magdalena Geldern - RP ONLINE
  5. Ausblick - Pfarrei St. Maria Magdalena Geldern

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