Einleitung
Walter G. Pfaus ist eine bekannte literarische Persönlichkeit, deren Werke hauptsächlich im Bereich Kriminalromane und Theaterstücke angesiedelt sind. Im Folgenden wird eine umfassende Darstellung des Lebenswerks von Walter G. Pfaus basierend auf den verfügbaren Quellen vorgenommen. Interessanterweise findet sich in den vorliegenden Quellen keinerlei Bezug zu Themen aus dem Bereich Renovierung, Bau oder Immobilien. Vielmehr konzentriert sich das gesamte Werk auf literarische Erzeugnisse, insbesondere Kriminalromane und Theaterstücke.
Biografische Daten
Walter G. Pfaus wurde im Jahr 1943 geboren und ist verheiratet mit drei Kindern. Seine literarische Karriere begänte bereits in seiner Jugend, als er mit gerade einmal 12 Jahren seine ersten Schreibversuche unternahm. Zehn Jahre später, mit 22 Jahren, begann er ernsthaft mit dem Verfassen von Witzen, Kurzgeschichten und Kriminalromanen.
Seine erste professionelle Anerkennung erhielt er im Jahr 1980, als er für den besten deutschsprachigen Kriminalroman ausgezeichnet wurde. In diesem Jahr nahm er auch am Manuskriptwettbewerb um den "Jerry Cotton Preis 1980" teil und errang mit seinem dritten Kriminalroman den dritten Platz.
Karrierestationen
Frühe Jahre und Kriminalromane
Mit 31 Jahren, im Jahr 1974, erfüllte Pfaus sich einen langgehegten Wunsch und erwarb eine Buchhandlung, die er dann 15 Jahre lang gemeinsam mit seiner Frau betrieb. Neben seiner Tätigkeit als Buchhändler schrieb er kontinuierlich Kurzkrimis und Kriminalromane weiter.
Sein erster Kriminalroman wurde 1977 beim Bastei Verlag als Taschenbuch veröffentlicht und erreichte auf Anhieb eine Auflage von 31.000 Stück, was für einen Debütautor beachtlich war. Insgesamt verfasste Pfaus über 300 Kurzkrimis und Kurzgeschichten sowie mehrere Kriminalromane, bevor er sich anderen literarischen Genres zuwandte.
Theatergründung und Wendung zum Theater
1986 begann Pfaus, seine Liebe zum Theater zu verwirklichen. Er gründete einen Theaterverein und widmete sich dem Stückeschreiben. Fast zeitgleich mit der Gründung des Vereins schrieb er sein erstes Theaterstück "Ein turbulentes Wochenende", das vom neugegründeten Theaterverein erfolgreich aufgeführt und vom Deutschen Theaterverlag in dessen Programm aufgenommen wurde.
1988 eröffnete Pfaus zusätzlich eine Künstlerkneipe, die er jedoch aufgrund von gesundheitlichen Problemen wieder aufgeben musste. Diese Situation stellte ihn vor eine der schwierigsten Entscheidungen seines Lebens: Sollte er es wagen, seinen Kindheitstraum als hauptberuflicher Schriftsteller zu verwirklichen?
Entscheidung für die Schriftstellerei
1989 stand Pfaus endgültig vor der Entscheidung, sich voll und ganz der Schriftstellerei zu widmen. Mit Unterstützung seiner Frau verkaufte er alle seine Besitztümer - Haus, Geschäft und Lebensversicherungen. Nach Abzahlung aller Schulden blieb ein Betrag übrig, der bei sparsamster Haushaltsführung für vier Jahre reichen würde. Pfaus wagte den Sprung in die Unabhängigkeit und konzentrierte sich vollständig auf sein literarisches Schaffen.
Literarisches Werk
Kriminalromane
Walter G. Pfaus begann seine literarische Laufbahn mit Kriminalromanen und Kurzkrimis. Sein Debütwerk beim Bastei Verlag 1977 war sofort erfolgreich. Sein dritter Kriminalroman brachte ihm 1980 den dritten Platz beim renommierten "Jerry Cotton Preis" ein. Insgesamt verfasste er zahlreiche Werke in diesem Genre, bevor er sich dem Theater zuwandte.
Theaterstücke und Kriminalkomödien
Nachdem er sich dem Theater zugewandt hatte, konzentrierte sich Pfaus fast ausschließlich auf das Schreiben von Theaterstücken und insbesondere Kriminalkomödien. Zu seinen erfolgreichsten Stücken gehören:
- "Der Entenkrieg"
- "Sparmaßnahmen"
- "Aphrodites Zimmer"
- "Lügen über Lügen"
- "Wohin mit der Leiche"
- "Die Leiche im Schrank"
- "Diamantenroulett"
Viele dieser Stücke wurden in mehrere Sprachen und Dialekte übersetzt. Etwa 70 von Pfaus' fast 100 abendfüllenden Stücken existieren auch in bairischer Mundart. Davon wurden 10 Stücke vom Chiemgauer Volkstheater für das Fernsehen aufgezeichnet und vom Bayerischen Rundfunk gesendet.
Weitere literarische Arbeiten
Neben seinen Theaterstücken verfasste Pfaus auch Sketchprogramme, wie zum Beispiel "Fini und Karli sind ein eingefleischtes Paar und so normal, dass es schon nicht mehr normal ist", das als Programm für einen Abend oder in einzelnen Nummern aufgeführt werden kann.
Veröffentlichungen und Verlage
Walter G. Pfaus' Werke wurden von verschiedenen Verlagen veröffentlicht, darunter:
- Bastei Lübbe Verlag
- Silberburg
- Droemer Knaur
- Deutscher Theaterverlag
- Köhler Verlag
- VVB
Seine Erstlingsarbeit bei einem bestimmten Verlag war "Eine verrückte Familie", die 1991 erschien und sofort zu einem großen Erfolg wurde. Insgesamt hat Pfaus über 300 Kurzkrimis und Kurzgeschichten, mehrere Kriminalromane und viele Theaterstücke (Einakter und Mehrakter) verfasst.
Fazit
Die vorliegenden Quellen bieten eine umfassende Biografie Walter G. Pfaus' und detaillierte Informationen über sein literarisches Werk. Er ist ein vielseitiger Autor, der sich hauptsächlich im Bereich Kriminalromane und Theaterstücke, insbesondere Kriminalkomödien, betätigt hat. Seine Werke wurden erfolgreich in mehrere Sprachen und Dialekte übersetzt, und einige wurden sogar für das Fernsehen adaptiert.
Interessanterweise findet sich in den vorliegenden Quellen keinerlei Bezug zu Themen aus dem Bereich Renovierung, Bau oder Immobilien. Walter G. Pfaus ist ausschließlich als literarischer Autor bekannt, dessen Werk sich auf fiktionale Erzählungen konzentriert. Die Annahme, dass er Fachwissen im Bereich Renovierung besitzt oder entsprechende Werke verfasst hat, lässt sich anhand der verfügbaren Informationen nicht bestätigen.