Renovierung von Gebäuden: Strategien, Förderungen und der Wert von Instandsetzungsmaßnahmen

Die fachgerechte Instandsetzung und Modernisierung von Gebäuden ist ein zentraler Baustein nachhaltiger Gebäudesanierung. Insbesondere in Zeiten steigender Energiepreise, steigender Anforderungen an den Wärmeschutz und steigender gesellschaftlicher Nachfrage nach barrierefreiem sowie gesundheitsgerechtem Bauen gewinnt die Thematik der Renovierung an Bedeutung. Die bereitgestellten Quellen liefern umfassende Informationen zu Begrifflichkeit, Anwendungsbereichen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen sowie konkreten Maßnahmen im Bereich der Gebäudesanierung. Diese Informationen lassen sich zusammenfassen, bewerten und für ein umfassendes Verständnis der Thematik nutzen.

Die Begriffsbestimmung „renovieren“ bezeichnet in der deutschen Sprache das Beseitigen von Schäden, das Beseitigen von Abnutzungen und das Wiederherstellen eines Gebäudes oder Teileinheiten in einen funktionsfähigen, ästhetisch ansprechenden und den heutigen Anforderungen entsprechenden Zustand. Die Übersetzung ins Englische erfolgt je nach Kontext mit „renovate“, „refurbish“ oder „do up“. Besonders im Bereich der Immobilien- und Baubetriebswirtschaft ist „refurbish“ eine gängige Umschreibung für umfassende Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Die Begriffe „refurbish“ und „do up“ weisen auf eine umfassende Sanierung hin, die oft die gesamte Innenraumgestaltung, den Einbau neuer Bauteile und die Modernisierung der technischen Ausstattung umfasst. Dies wird beispielsweise in der Erzählung einer Firma deutlich, die innerhalb von 16 Wochen ein ehemals unbebautes Gebäude in ein viergeschossiges Bürogebäude mit vollständiger Innenraumsanierung, Einrichtung und Besetzung mit Personal umgestaltet hat. Hierbei handelt es sich um ein eindrückliches Beispiel für umfassende Sanierungsarbeiten, die über eine bloße Instandsetzung hinausgehen.

Die Notwendigkeit der Renovierung wird in mehreren Quellen deutlich, wenn es um den Erhalt von Gebäuden mit hohem Erhaltungsbedarf geht. Beispielsweise ist die Sportanlage Stadlau 2020 als stark renovierungsbedürftig bewertet worden, ebenso wie eine Kapelle, die durch einen umgestürzten Baum Schaden erlitten hatte. Auch das Stadion FK Radnički wurde mehrfach als renovierungsbedürftig beschrieben, da es derzeit nicht den Anforderungen für nationale Fußballwettbewerbe entspricht. Diese Beispiele verdeutlichen, dass der Begriff „renovierungsbedürftig“ auf Gebäude angewandt wird, die entweder durch bauphysikalische Verschleißerscheinungen, durch Schäden durch Unwetter oder durch mangelnde Modernisierung in ihrem Zustand beeinträchtigt sind. Besonders auffällig ist dabei, dass solche Einschätzungen nicht nur auf ästhetische Mängel, sondern auf bauliche Mängel und gesundheitliche Risiken abzielen.

Die Quellen weisen zudem darauf hin, dass die Sanierung von Gebäuden nicht nur bauliche, sondern auch gesundheitsbezogene Gründe haben kann. So wird in einem Bericht der Europäischen Union darauf hingewiesen, dass Fördergelder zur Verfügung gestellt werden sollen, um Gebäude zu sanieren, um die Präsenz allergieerzeugender oder sonstiger gesundheitsgefährdender Stoffe und Materialien zu reduzieren. Dies ist ein entscheidender Anreiz für die Sanierung von Altbauten, die beispielsweise durch feuchtes Mauerwerk, Schimmelbewuchs, Asbest oder altbackene Baustoffe wie Kalk- und Lehmputze mit Schadstoffen belastet sein können. In diesem Zusammenhang ist die Sanierung von Gebäuden mit hohem Erhaltungsbedarf nicht nur eine Maßnahme zur Erhaltung des Immobilienwerts, sondern auch zur Verbesserung der Gesundheitsverhältnisse der Bewohner.

Ein besonderes Augenmerk gilt zudem der Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen. So ist beispielsweise die Instandsetzung von Gefängnissen in Ungarn notwendig, da die Haftanstalten über 40 Jahre lang nicht renoviert worden waren. Die Überbelegung in den Gefängnissen ist dabei auf mangelhafte Sanierung zurückzuführen, was zu erheblichen sozialen und gesundheitlichen Problemen führen kann. Auch in der öffentlichen Verwaltung wird die Notwendigkeit der Sanierung angesprochen: So wurde beispielsweise die Universität Bochum vor 12 Jahren saniert, und da sich seither wieder Schäden angesammelt haben, ist eine erneute Sanierung notwendig. Dies verdeutlicht, dass auch öffentliche Gebäude nicht von der Pflege und Instandhaltung ausgenommen sind.

Der Begriff „renovierungsbedürftig“ findet zudem Anwendung bei Wohnungen, die komplett saniert werden müssen. In einer Quelle wird beispielsweise dargestellt, dass eine Wohnung, die vollständig zu sanieren ist, derzeit in mehrere Räume gegliedert ist, die mit Fenstern und Fenstertüren ausgestattet sind. Dies deutet darauf hin, dass es sich um eine umfassende Sanierung handelt, die möglicherweise die gesamte Innenraumgestaltung, den Einbau von Wand- und Bodenbelägen, die Sanitär- und Heizungsinstallation sowie die Fassade umfasst. Auch wenn die genaue Art der Sanierung in einigen Fällen ungenau beschrieben ist, ist die Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung unmissverständlich.

Die finanziellen Aspekte der Sanierung sind ebenfalls Gegenstand der Quellen. So wird beispielsweise in Dänemark berichtet, dass Haushalte durch Maßnahmen wie Renovierung, Austausch von Geräten und Anschaffung neuer Geräte ihre Heizkosten stabil halten können. Es ist zu erwarten, dass der durchschnittliche Hahaushalt 2020 insgesamt 5 Prozent weniger Energie als zuvor verbrauchen wird, was durch gezielte Maßnahmen wie die Verbesserung der Dämmung, den Austausch von Heizungen und die Verbesserung der Fensterqualität erreicht wird. In Deutschland wird beispielsweise ein Neubau mit hohen Dämmwerten und modernen Bauteilen als Alternative zu einer Sanierung eines alten Gebäudes betrachtet. So wird beispielsweise ein Gebäude beschrieben, das im Außenbereich bereits fertiggestellt ist (Dach, Dachentwässerung, Versorgungsanschlüsse, Innenwände, Fenster mit Wärmeschutz, Wanddämmung mit U-Wert 0,16). Dieses Gebäude ist KfW-gefördert und somit förderfähig, was die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme sichert.

Besonders deutlich wird dies an dem Beispiel eines Heimwerker-Modells, bei dem die Innenraumgestaltung von einem erfahrenen Heimwerker eigenständig und unabhängig von der Witterung durchgeführt werden kann. Dies wird als „Muskelhypothek“ bezeichnet, da die Inanspruchnahme von Eigenleistungen die Kosten senkt. Die Quelle verweist darauf, dass eine solche Maßnahme weniger Aufwand als die Sanierung eines gebrauchten Hauses erfordert. Dies ist ein überzeugendes Argument für Bauherren, die ein Grundstück erwerben und eine Sanierung durchführen wollen. Besonders bei der Sanierung von Altbauten mit hohem Instandsetzungsbedarf ist die Kombination aus Eigenleistung und professioneller Bauleistung sinnvoll, um Kosten zu senken.

In Bezug auf die Förderung von Sanierungsmaßnahmen wird in mehreren Quellen auf die Unterstützung durch öffentliche Stellen hingewiesen. So werden beispielsweise Zuschüsse an Privatpersonen, Gemeinden und private Wohnungsgesellschaften gewährt, um die Sanierung von Gebäuden zu fördern. Dies geschieht insbesondere, um gesundheitsschädliche Baustoffe und Materialien zu beseitigen. In Deutschland ist beispielsweise die KfW-Förderung für Sanierungen ein etabliertes Instrument, das es ermöglicht, über 50.000 Euro Förderung für eine umfassende Sanierung zu erhalten. Diese Zahlen sind jedoch in den Quellen nicht explizit genannt, sondern lediglich angedeutet über den Begriff „Kfw-förderfähig mit 50.00E“.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Sanierung von Gebäuden nicht nur eine bauliche, sondern auch eine wirtschaftliche und gesundheitliche Notwendigkeit darstellt. Die Themen Sanierung, Modernisierung und Instandhaltung sind eng miteinander verknüpft. Besonders im Bereich der Altbau-Sanierung ist die Kombination aus fachgerechter Planung, Förderung und Eigenleistung von großer Bedeutung. Auch wenn die Quellen nicht ausreichend sind, um ein 2000-Wörter-Referat zu verfassen, liegen dennoch ausreichend Informationen vor, um ein umfassendes Verständnis für die Thematik zu erlangen. Es ist klar, dass Sanierungsmaßnahmen nicht nur der Erhaltung des Immobilienwerts dienen, sondern auch der Verbesserung der Lebensqualität, des Wohlbefindens und des Umweltschutzes.

Fazit

Die Bereitstellung der Quellen erlaubt es, die Thematik der Gebäudesanierung umfassend darzustellen. Es ist eindeutig, dass Sanierungsmaßnahmen nicht nur aus ökonomischen Gründen, sondern insbesondere aus gesundheitlichen und umweltbezogenen Gründen notwendig sind. Die Begriffe „renovieren“, „refurbish“ und „do up“ bezeichnen eine umfassende Sanierung, die die gesamte Gebäudeteilfläche umfasst. Besonders eindrücklich ist die Tatsache, dass auch öffentliche Einrichtungen wie Gefängnisse, Universitäten und Sportstätten erheblichen Sanierungsbedarf aufweisen. Inwieweit dies auf fehlende Investitionen oder mangelhafte Instandhaltung zurückzuführen ist, ist nicht eindeutig, aber es zeigt die Notwendigkeit einer systematischen Sanierungsstrategie auf. Auch wenn die Quellen keine ausführlichen Angaben zur Kostenkalkulation oder zu den genauen Fördersätzen machen, ist es klar, dass Förderungen wie jene der KfW oder der EU eine zentrale Rolle bei der Umsetzung solcher Maßnahmen spielen. Die Kombination aus Eigenleistung, fachgerechter Planung und staatlicher Förderung ist somit ein Schlüssel zu einer nachhaltigen Gebäudesanierung.

Quellen

  1. www.ruhr-uni-bochum.de
  2. denmark.dk
  3. europarl.europa.eu
  4. www.maltaenterprise.net
  5. de.green-acres.com
  6. eur-lex.europa.eu
  7. europa.eu

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