Einleitung
Renovierungsarbeiten in Gebäuden sind nicht nur als Routine oder ästhetische Optimierung ein Thema – sie tragen in vielen Fällen auch soziale, funktionale und gesundheitliche Aspekte. Dies ist besonders im Bereich Sozialunternehmen wie den Zieglerschen offensichtlich. In diesem Zusammenhang stehen Projekte zur Raumgestaltung und baulichen Erhaltung, aber auch Maßnahmen, die auf Barrierefreiheit, gesunde Lern- und Pflegeräume sowie auf Sicherheit und Wohlbefinden in der Nachbarschaft und im Alltag ausgerichtet sind.
Die Quellen belegen verschiedene Realisierungen und Planungen zur Neuordnung und Renovierung von Räumen in Einrichtungen wie Seniorenzentren, Schulen und Behörden. Zudem ist im Material mehrfach auf die Notwendigkeit und Vorteile eines sensiblen Umgangs mit behindertengerechten, barrierefreien sowie inklusiven Räumen hingewiesen. In diesem Artikel werden die relevanten Renovierungsprojekte sowie die dafür genutzten Schwerpunkte aus den bereitgestellten Dokumenten detailliert vorgestellt.
Renovierungsmaßnahmen im Seniorenzentrum
Einrichtungen im Fokus
Die Renovierungsaktivitäten in der Altenhilfe der Zieglerschen zeigen, dass spezifische bauliche Anpassungen sowie blickwinkelbedachte Raumkonzepte Vorrang vor reinen Designveränderungen haben. Eine Vielzahl von Projekten konzentrierte sich auf die Schaffung von barrierefreien und nutzerfreundlichen Räumen, die sowohl die funktionalen Bedürfnisse der Pflegebedürftigen als auch die Vorschriften der Pflege- und Sozialinstitutionen erfüllen. So wurden beispielsweise Räume in Pflegeeinrichtungen sorgfältig renoviert, um den Bewohner:innen einen frischen, hellen und gut nutzbaren Lebensraum zu bieten.
Am 24. Mai 2023 veranstaltete das "Haus der Gesundheit" in Zusammenarbeit mit Partnern erstmals den neurologischen Tag in Wiehl, der sich ausdrücklich um die Bedürfnisse von Menschen mit neurologischen Einschränkungen drehte. Das Projekt unterstreicht die Notwendigkeit, bauliche Lösungen nicht nur ansprechend und modern, sondern auch funktionell geeignet für Menschen mit geringer Mobilität oder sensorischen Beeinträchtigungen darzustellen. Ein besonderes Schwerpunktthema ist hier die Architektur aus der Perspektive der Reha-Maßnahmen, wobei beispielswiese bei der Renovierung der Beweglichkeit, der Belastbarkeit und der Sinnlichkeit der Raumnutzung besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Neue Tischharfe als inklusives Element
Ein erstaunlich modernes und gesundheitlich unterstützendes Element in einem Seniorenzentrum ist die neue Tischharfe, die exemplarisch in das Sozialleben integriert wurde. In Bempflingen installierten die Zieglerschen diesen musikalischen Gegenstand anlässlich der Weihnachtsfeier 2020. Die Tischharfe ist ein Projekt zur therapeutischen Förderung in Form von Musiktherapie. Musik kann nicht nur die Emotionen beruhigen, sondern auch bei kognitiven und motorischen Rehaübungen unterstützen. Dies zeigt, dass Renovierungen oft über den ästhetischen Aspekt hinaus funktionale Verbesserungen erzielen und die Lebensqualität der Bewohner:innen direkt beeinflussen können.
Neuausrichtung und Renovierung der Tagespflege
Die Tagespflege Plüderhausen, Teil der Zieglerschen Altenhilfe, wurde nach einer Umbauphase im Mai 2021 in Betrieb genommen. In der Brunnenstrasse 6 entstanden neue Räumlichkeiten im Erdgeschoss, die speziell für 15 Pflegegäste konzipiert wurden. Das Ziel war, einen Zugang ermöglichen, der barrierefrei ist und die flexible Nutzung durch ambulante Senioren gewährleistet. Die baulichen Veränderungen betrafen nicht nur äußere Aspekte, sondern auch die Ausstattung: beispielsweise wurden Räume so gestaltet, dass sie therapeutisch unterstützend wirken und der tägliche Pflegeaufwand für die Mitarbeitenden optimiert wird.
Diese Renovierung ist ein Beispiel dafür, wie planungsintensive Renovierungsprojekte sowohl im Hinblick auf die Gesundheit als auch auf die Organisation notwendig sind. Barrierefreiheit in diesem Fall beinhaltet nicht nur den Zugang von parkbrechenden Treppen oder enge Türen, sondern auch Anpassungen an das Verhalten und die Sicherheit der jeweiligen Zielgruppe.
Renovierungsprojekte in der Behindertenhilfe
Inklusion als Anforderung an bauliche Qualität
Auch in der Behindertenhilfe der Zieglerschen wird deutlich, dass Renovierungen nicht bloß um die Attraktivität von Räumen, sondern für inklusive Lebensqualität durchgeführt werden. Die Vision der Zieglerschen in Horgenzell ist beispielsweise die Entwicklung eines „Inklusions-Dorfes“, in dem Menschen mit und ohne Behinderung in gleichberechtigter Nachbarschaft leben können. Dies hat tiefgreifende bauliche Konsequenzen, da es um größere Lebensraumeinheitlichkeit und um Verständlichkeit über Systemgrenzen hinweg geht.
Ein konkretes Beispiel ist die Einweihung der Rollstuhlschaukel in der Haslachmühle im Jahr 2020. Diese Maßnahme veranschaulicht die Notwendigkeit und Wirkung, alltägliche Freuden wie Kinderspielzeug auch für rollstuhlfahrende Menschen zugänglich zu gestalten. Mit einer solch spezifischen Renovierungsmaßnahme wird deutlich, dass Inklusivität nicht selbstverständlich ist, sondern sich aus individueller Anpassung der baulichen Struktur ableitet.
Barrierefreie Kommunikation in derBehindertenhilfe
Im Rahmen der Aktivitäten der Zieglerschen mit betroffenen Personen, die Sprach- oder Hörbeeinträchtigungen zeigen, wird deutlich, dass auch die Ausstattung im Bereich der Kommunikation Teil einer Renovierung sein kann. Die Gebärdensammlung „Schau doch meine Hände an“, die im Jahr 2007 eingeführt wurde, erlaubt eine bauliche und inhaltliche Integration von Sprachbarriere-abbauenden Elementen in soziale und pädagogische Strukturen.
Diese Sammlung wird genutzt, um Mitarbeitende sowie Angehörige von Betroffenen darin zu sensibilisieren, wie Sprachengpässe in Gebäuden und Einrichtungen minimiert werden können. Gebrauchskunst mit barrierefreien Funktionen – wie die Schaukel – wird hier ergänzt durch kommunikative Techniken, die physisch im Raum verankert sind.
In Kluftern wurden beispielsweise kostenlose Schnupperkurse angeboten, um Mitarbeitende und Pflegekräfte über die Nutzung der Gebärdenkommunikation zu informieren. Dies macht deutlich, dass die Renovierung von Räumen nicht nur architektonisch, sondern auch durch den Einbau von kommunikativen Hilfsmitteln umgesetzt werden muss. In dieser Hinsicht überschneidet sich Renovierungsarbeit mit Sozialkompetenzentwicklung und schulischer Integration.
Renovierungen in der Hör- und Sprachförderung
Therapeutische Räume in der Pädagogik
Im Bereich des Hör-Sprachzentrums der Zieglerschen sind Renovierungsarbeiten genutzt worden, um den pädagogischen Charakter der Räume zu stärken. In den angegebenen Dokumenten ist das Beispiel des Landschulheims der Leopoldschule erwähnt, das ebenfalls für die integrierte Sprachförderung bedeutend ist. Die Räume, die kreativ und draußen genutzt werden, sollten so gestaltet sein, dass sie akustisch und visuell förderlich für Lern- und Sprachtherapie sind.
Die Kommunikation über Barrieren hinweg ist eine Schlüsselrolle. So wurde in der Behindertenhilfe die Idee unterstützt, dass Sprache mehr kann als nur gesprochen oder geschrieben werden. Der Betrieb des Hörsprachzentrums, in dem zum Beispiel sportliche Elemente wie Fußball, Ski, Schach und Basketball eingebunden wurden, demonstriert, wie Räume nicht nur für therapeutische sondern auch für betriebliche Zwecke rennoviert werden können.
Diese Elemente betreffen die Gestaltung von Lernumgebungen mit angemessener Rauschdämpfung, klaren visuellen Strukturen und schülergerechten Materialien. Durch moderne Akustiklösungen, farbliche Abstimmungen und ergonomische Möbel wird das Lernklima verbessert, was einen entscheidenden Mehrwert zur Renovierung beiträgt – besonders bei Menschen, die auf besonders starke Wahrnehmung angewiesen sind.
Der Alltag der Renovierung: Beeinträchtigungen für die Benutzergruppe
Umgang mit störenden Faktoren
Renovationen sind stets mit gewissen Einschränkungen verbunden. Wie bei der Renovierung des Ladengeschäfts in Lindlar, bei der im Mai umfassendere Veränderungen durchgeführt wurden, so ist es auch bei den Sozialeinrichtungen immer wieder notwendig, mit den Einschränkungen während des Umbaus zu leben: Bauarbeiten, Geräusche, Stäube sowie vorübergehendes Fehlen der üblichen Leistung oder der alltäglichen Räumlichkeit beeinflussen oft die Aktivitäten der Bewohner:innen oder Kunden.
Trotz solcher Einschränkungen schreibt der Betreiber, das SanitätsHaus Orthotec in Lindlar, explizit die Notwendigkeit einer modernen Räumehaltung heraus. Die Investition in frische, neu gestaltete Räume wurde als notwendig erachtet, um angemessene medizinische und rehabilitative Bedingungen zu ermöglichen.
Doch wie kann man mit solchen Beeinträchtigungen bei Renovierungsmaßnahmen umgehen? Hier wird besonders die Planung und Organisation eines Renovierungsprojekts zur entscheidenden Verantwortung. Sofern eine zeitgerechte Kommunikation, Planung von Räumealternativen sowie ein professioneller Umgang mit baulichen Einschränkungen stattfindet, ist es möglich, den täglichen Betrieb weitestgehend aufrechtzuerhalten – wie es in der Behindertenhilfe, der Altenhilfe und bei der Leopoldschule in mehreren Projekten nachvollziehbar gezeigt wird.
Architektur als soziales Element
Vom baulichen Konzept zur inklusiven Gemeinschaft
In mehreren Zieglerschen Initiativen wird deutlich, dass der Bauzustand der Einrichtung maßgeblich zur Entstehung einer sozialen Atmosphäre im Gebäude beiträgt. So wurden beispielsweise bei der Renovierung des Seniorenzentrums Karolinenstift in Tübingen, nicht nur Weihnachtstermine geplant, sondern auch ein Winter-Wunderland-Event realisiert. Dieser projektbasierte Ansatz unterstreicht, wie Raumgestaltung und Renovierung zur emotionalen und geselligen Integration beitragen können.
Ein weiteres positives Beispiel ist die Einführung einer Tagespflege im Seniorenzentrum Plüderhausen, wo die Einrichtung sorgfältig an die Bedürfnisse älterer aber auch teilweise mobilitätseingeschränkter Personen angepasst wurde. Durch den Umbau in der Brunnenstr. 6 entstanden Räume, die nicht isolieren, sondern vernetzen, was von großer Bedeutung ist für Menschen, bei denen soziales Austreten oft schwerfällt.
Barrierefreiheit und inklusive Gestaltung als Renovierungsgrundlage
Barrierefreie Räume für unterschiedliche Bewohnergruppen
Die Renovierung in Einrichtungen wie dem Seniorenzentrum Bempflingen belegt, dass die Gestaltung sozialer Räume ein zentraler Aspekt für die Nutzungsfähigkeit von Menschen mit diversen Behinderungen ist. Ein Beispiel hierfür war die Einrichtung einer neuen Tischharfe, die nicht nur sinnlich wahrnehmbar ist, sondern auch einfach in der Wartung, Nutzung und im Rahmen der Raumgestaltung integrierbar.
Die Rolle der Architektur liegt also vor allem in der Erschließbarkeit, Nutzbarkeit und visuellen Gestaltung, die von sensibilisierten Planern durchdacht und berücksichtigt werden. Der Einbau solcher Elemente ist oftmals im Rahmen der Renovierung erfolgt, jedoch auch bei der Neuanschaffung von mobilen Freizeitangeboten betroffen, wie etwa ein Fußballteam, das sich um den Deutschland-Cup in Braunschweig bewarb – deutlich zeigt, dass auch sportliche Nutzungen eine bauliche Anpassung erfordern, um den gesundheitlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Maßgeschneiderte Lösungen – von Technik bis Pflanzenwelt
Anpassbare Materialien und Technologien
Ein weiteres kreatives Beispiel im Zusammenhang mit Renovierung ist das Projekt eines Hochbeetes im Schulkindergarten der Leopoldschule. Durch die Renovierung kamen in Altshausen professionelle Pflanzkonzepte zum Einsatz, die die Bepflanzung nach Wetterbedingungen gesteuert werden konnten. Ein weiterer Aspekt ist hier die Integration von Natur ins häusliche oder soziale Milieu.
Die Renovierung solcher Räume betreffen dabei nicht nur die ästhetische oder funktionale Gestaltung, sondern auch die Möglichkeit, multisensorische Angebote (z. B. duftende Kräuter, glänzende Blätter, schattige Bereiche) einzubauen. Dabei ist es wichtig, dass solche Projekte nicht nur zeitlich geplant, sondern auch an wirtschaftliche und ökologische Effizienz gewinnbringend koppeln.
Innovative Therapieangebote durch bauliche Veränderungen
Auch in der Rehabilitation betroffener Patient:innen wird klar, dass Renovierungen in der Alten- und Behindertenhilfe eine große Rolle spielen. In der Fachklinik Ringgenhof war beispielsweise ein Kunsttherapie-Event mit der Titelidee „Rahmenbedingungen“ im Fokus. 13 Patient:innen fertigten dort unter professioneller Anleitung Kunstwerke an, die am Ende als Teil einer Ausstellung für die betroffenen Bewohner:innen präsentiert wurden. Der Erfolg dieser Veranstaltung wurde deutlich durch die positive Reaktion der Einrichtung, was wiederum die Wichtigkeit ausgerichteter Therapieräume in einer funktionalfreundlichen Bauweise unterstreicht.
Ein weiteres Projekt war die Einrichtung eines Landschulheims, wo sich die Einrichtung von Büroräumen bis hin zu barrierefreien Außenanlagen, die beispielsweise die Möglichkeit einer kreativen Freizeitgestaltung bieten, geändert hat. Dies zeigt, dass auch in sozialen Einrichtungen der Menschenrechteaspekt, die bauliche Flexibilität und der soziale Nutzen in die Planung einfließen.
Der Weg nach vorne – Personalwechsel und neue Perspektiven
Professionelle Ausrichtung der Renovierungsverantwortlichen
Im Bereich Sozialunternehmertum liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Nachfolgeregelung der Verantwortlichen. So übernahm Constantin Knall die Leitung des Geschäftsbereichs Personal bei der Zieglerschen im Jahr 2021, welcher für die Planung und Durchsetzung von Umbauprojekten und Renovierungen zuständig ist. Dass sich Renovierungen nicht nur aus baulichem und materiellem Sinn ergeben, sondern auch vom menschlichen Management der jeweiligen Aufgabe sehr stark beeinflusst werden, wird durch mehrere Projekte deutlich.
Ein weiterer Wechsel in der Zieglerschen kam durch Werner Dudichum, der nach 43 Dienstjahren aus dem Bereich der Erwachsenenpädagogik austrat. Seine Stelle wird durch eine sorgfältig geplante Führung nachgefolgt, was zur Sicherung der baulichen und sozialen Standards beiträgt. So wird erkennbar, dass die Ressourcenplanung innerhalb des Unternehmens gleichberechtigt wie die bauliche Planung ist. Nur mit dem nötigen Fachpersonal lässt sich sinnvoll und nachhaltig planen, beispielsweise bei der Gestaltung inklusiver Räume oder der Integration moderner Technologien.
Aktuelle Renovierungen und Spendenprojekte
In verschiedenen Städten und Gemeinden sind aktuelle Renovierungsarbeiten in der Zieglerschen in Planung oder im Gang. Besonders bemerkenswert ist der Spendenlauf der Leopoldschule 2024, bei dem es nicht nur um Sport ging, sondern auch darum, die soziale Infrastruktur durch Renovierungen zu erweitern. Dass auch der private Bereich bei solchen Ausbauten Berücksichtigung vorfindet, zeigt die breite Akzeptanz gesellschaftlicher Verantwortung im Betrieb.
Ein anderes Projekt zeigt, wie Renovierungen aus der Verbindung mit Spendensammlungen hervorgehen. Im Seniorenzentrum Wilhelmsdorf wurden beispielsweise Adventskränze aus Grünschnittspenden hergestellt – ein indirekter aber sehr realer Bezug zur baulichen Gestaltung der Räume, die mehr als bloße Materialverwendung auch eine sozial-ökologische Botschaft vermitteln.
Der Spendenlauf 2024 fand im Rahmen eines Herbstfestes mit weitreichenden positiven Rückmeldungen statt. Durch die Renovierungsarbeiten, die an solchen Terminen fortgeführt wurden, kann man sehen, dass Bauarbeiten und soziales Engagement oft parallel und sogar synergetisch verlaufen. Dies ist ein Beispiel dafür, wie soziale Unternehmungen ihre räumliche Infrastruktur aktiv in das bürgerschaftliche Leben integrieren können.
Fazit
Die Renovierungsprojekte der Zieglerschen spiegeln ein vielschichtiges Verständnis von baulichen und funktionalen Verbesserungen wider, die nicht nur der Erhalung der Einrichtung dienen, sondern auch der sozialen Integration, baulichen Barrierefreiheit und der Gesundheitsförderung. Ob in der Altenhilfe mit der Neuerrichtung von Tagespflegezentren, in der Behindertenhilfe durch die Schaffung inklusiver Räume, oder im Hör- und Sprachzentrum mittels neu gestalteter Lern- und Therapieräume – es wird deutlich, dass Renovierungen in solchen Einrichtungen einen breiten gesellschaftlichen Kontext und viele Einzelheiten betreffen, wobei eine klare Priorisierung der Nutzerbedürfnisse im Vordergrund steht.
Die Bereitschaft, neue Technologien einzubauen, wie die digitale Gebärdenkommunikation oder modernisierte Raumgestaltungen, betont zudem, dass Renovierungsarbeiten im Bereich Social Housing dynamisch und zukunftsorientiert angegangen werden. Die Kooperationen mit kirchlichen und gemeinnützigen Organisationen sowie die Einbindung von Fachleuten aus verschiedenen Sozial- und Bildungsfeldern zeigen zudem die Bedeutung von Partnereinbindung im Projektlauf. Zudem ist deutlich zu erkennen, dass Renovierung nicht immer bedeutet, „alles neu zu machen“, sondern auch, bestehende Strukturen so zu überarbeiten, dass sie im Einklang mit neuesten Erkenntnissen und Gesundheitsbedürfnissen stehen.
Die Betrachtung der Zieglerschen zeigt, dass Renovierungen nicht allein durch finanzielle Mittel ermöglicht werden, sondern durch ein verantwortungsbewusstes Team, ein sensibilisiertes Management und ein umfassendes Verständnis der baulichen und sozialen Herausforderungen. So kann jeder Renovierungsprozess auch zu einem Mehrwert für die Nachbarschaft und für bauliche Innovation führen.