Kosten einer Dusche in der Badrenovierung: Übersicht, Preisgestaltung und Fördermöglichkeiten

Die Planung einer Badrenovierung, insbesondere der Austausch einer alten Badewanne gegen eine moderne Dusche, ist eine der häufigsten Maßnahmen im privaten Wohnungsbau. Dieses Vorhaben ist mit erheblichen Kosten verbunden, die je nach Ausführung, Fläche, Materialauswahl und regionalem Standort stark schwanken können. Die vorliegenden Quellen liefern umfangreiche Angaben zu den einzelnen Kostenpositionen einer solchen Maßnahme, wobei insbesondere der Einbau einer barrierefreien Dusche und die damit verbundenen Fördermöglichkeiten im Fokus stehen. In der vorliegenden Betrachtung wird auf die Preise für den Austausch von Sanitärgegenständen, die Kosten für die Sanierung des Badezimmers insgesamt, die Rolle der Handwerkerkosten sowie die Fördermöglichkeiten durch die gesetzliche Krankenversicherung eingegangen. Die Quellen stammen aus etablierten Quellen des Baugewerbes, der Verbraucherberatung und des Immobilienmarketings, wobei die Daten des Baukosteninformationszentrums Deutscher Architektenkammern (BKI) als verlässlichste Quelle für statistische Mittelwerte gel gel gelten.

Die Kosten für die Erneuerung einer Badewanne gegen eine Dusche sind in mehreren Schritten zu kalkulieren. Als erster Schritt ist der Abbruch der alten Badewanne zu bewerten, der nach Angaben des BKI mit ca. 140 Euro pro Stück zu veranschlagen ist. Derselbe Betrag wird für den Abbruch einer Duschwanne in Rechnung gestellt. Dieser Betrag umfasst die Beseitigung des alten Abflusses und die Beseitigung der Ablaufgarnitur. Die Kosten für den Abbruch der alten Fliesen werden mit etwa 60 Euro pro Quadratmeter veranschlagt. Diese Zahlung ist eine Schätzung und kann je nach Zustand des Unterbodens, der Dämmung oder der Verlegungsart variieren. Bei einer Fläche von beispielsweise 8 Quadratmetern, die bei einer Badewanne mit ca. 170 x 80 cm Größe benötigt werden, entstehen also allein für den Abbruch der Fliesen und der Badewanne Kosten in Höhe von etwa 1.000 Euro. Diese Summe setzt sich aus 8 mal 60 Euro für die Fliesenabwicklung und 140 Euro für die Badewanne zusammen. Diese Kosten sind als Anfangspositionen der Kalkulation zu verstehen, da die Gesamtkosten der Maßnahme in erster Linie von der Auswahl der neuen Badausstattung und den damit verbundenen Handwerkerleistungen bestimmt werden.

Im Anschluss an den Abbruch folgt die Planung und Umsetzung der neuen Badewanne. Hierbei ist zwischen verschiedenen Arten der Dusche zu unterscheiden. Die gängigste Variante ist die klassische Duschwanne, die mit einem Abstand von 80 x 80 cm für ca. 1.170 Euro pro Stück angesetzt wird. Für eine größere Ausführung beispielsweise mit 90 x 120 cm oder einer Sonderform wie einer Eckdusche oder einer Badewanne mit integrierter Dusche kann ein Aufschlag von bis zu 30 Prozent notwendig sein. Eine weitere Variante ist die barrierefreie Dusche, die mit einer geringen Restschwelle ausgestattet ist. Diese Art der Dusche ist insbesondere für Menschen mit Behinderung oder im Alter empfehlenswert, da sie eine sichere und barrierefreie Nutzung erlaubt. Die Kosten für eine solche Dusche liegen zwischen 3.890 Euro und 10.000 Euro, je nach Ausführung, Material und Hersteller. Diese Preise umfassen den kompletten Einbau, einschließlich Abfluss, Armaturen, Belag und ggf. notwendige Anpassungen am Rohbau.

Die Handwerkerkosten sind ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtkosten einer Duschen- oder Badrenovierung. Nach Angaben aus mehreren Quellen, darunter die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die Firma Badelix, machen die Handwerkerkosten rund 60 Prozent des insgesamt aufzubringenden Budgets aus. Die Höhe der Handwerkerkosten wird dabei durch mehrere Faktoren beeinflusst. Erstens ist der örtliche Standort maßgeblich, da die Preise regional und jahreszeitlich stark schwanken können. Zweitens hängt die Gesamtkostenanzahl von der Anzahl der notwendigen Handwerker ab. Für eine umfassende Sanierung eines Badezimmers sind in der Regel folgende Gewerke notwendig: Fliesenleger, Sanitär- und Heizungsbauer, Elektriker und Maler. Jeder dieser Handwerker rechnet mit einem Stundenlohn zwischen 45 und 70 Euro, wobei sich die genaue Summe nach der Erfahrung und dem örtlichen Marktpreis richtet. Für ein durchschnittliches Bad von sieben Quadratmetern Fläche werden pro Tag durchschnittlich 90 bis 100 Handwerkerstunden benötigt. Bei einem Stundensatz von 60 Euro ergibt sich daraus ein Gesamtbetrag an Handwerkerkosten von ca. 5.400 Euro. Diese Zahl ist eine Schätzung, die nur für die Planung hilfreich ist, da die endgültigen Kosten von der Komplexität der Maßnahme abhängen.

Neben den reinen Handwerkerkosten und den Kosten für die Sanitärgegenstände sind auch die Materialkosten zu berücksichtigen. Diese machen etwa 40 Prozent des Gesamtbetra-ges aus. Die Preise für Fliesen liegen zwischen 30 und 200 Euro pro Quadratmeter, je nach Materialart – von Feinsteinzeug über Keramik bis zu hochwertigen Marmor- oder Natursteinen. Für die Beleuchtung werden bei einer durchschnittlichen Ausstattung etwa 50 bis 300 Euro veranschlagt, je nach Anzahl und Art der Leuchten. Farben und Lacke kosten pro Eimer zwischen 30 und 60 Euro. Diese Kosten sind im Allgemeinen geringer als jene für die Sanitärgegenstände, die insgesamt mit rund 1.500 bis 2.000 Euro pro Stück angesetzt werden können, wenn beispielsweise eine hochwertige Duschwanne mit Thermostatarmatur, Brausegarnitur und Ablauf ausgestattet ist.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung durch die gesetzliche Krankenversicherung. Bei Vorliegen eines Pflegegrades ab Stufe 1 ist eine Förderung durch die Krankenkasse möglich. Diese beträgt bis zu 4.180 Euro, die für barrierefreie Maßnahmen im Bad, insbesondere für die Installation einer barrierefreien Dusche, beantragt werden können. Die Förderrichtlinien gel gelten für Maßnahmen, die der Pflegebedürftigkeit dienen. Die Antragsstellung erfolgt über die Krankenkasse, und es ist erforderlich, dass der Antrag von einem zertifizierten Fachbetrieb begleitet wird. In einigen Fällen ist zudem eine Bestätigung durch einen Arzt notwendig, der die Notwendigkeit der Maßnahme bestätigt. Die Fördersumme deckt einen Teil der Kosten ab, was die finanzielle Belastung für die Betroffenen deutlich senken kann.

Zusätzlich zu den finanziellen Förderungen gibt es auch maßgeschneiderte Lösungen für Menschen mit Behinderung. Die Badelix GmbH zum Beispiel bietet maßgeschneiderte Lösungen an, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zugeschnitten sind. Sie verfügt über ein Spezialwissen im Bereich der barrierefreien Badgestaltung und kann innerhalb von 24 Stunden eine leicht begehbare Dusche installieren. Dieser Zeitvorteil ist für viele Betroffene von Bedeutung, da er die Dauer der Umbaumaßnahmen minimiert. Die Preise für derartige Sonderlösungen liegen zwischen 3.890 Euro und 10.000 Euro, was die Kosten für eine Standarddusche deutlich übersteigt. Allerdings wird bei solchen Maßnahmen eine hohe fachliche Qualität und eine hohe Lebensdauer erwartet, die langfristig die Wirtschaftlichkeit sichern kann.

Ein weiterer Punkt ist die Planung und Kalkulation der Gesamtkosten. Für eine umfassende Sanierung eines Badezimmers mit einer Fläche von 6 bis 10 Quadratmetern werden folgende Preisklassen angegeben: Basic (18.000 bis 23.000 Euro), Classic (24.000 bis 31.000 Euro), Komfort (34.000 bis 42.000 Euro), Premium (43.000 bis 52.000 Euro) und Luxus (ab 60.000 Euro). Diese Preise setzen eine umfassende Sanierung voraus, die alle notwendigen Arbeiten umfasst – von der Roh- und Feininstallation über die Verlegung der Fliesen bis hin zur Endausstattung mit modernen Sanitärgegenständen. Bei einer kleineren Maßnahme, beispielsweise dem Austausch lediglich von WC, Waschbecken und Fliesen, kann das Budget dagegen deutlich geringer ausfallen. In solchen Fällen reichen 500 bis 1.000 Euro inklusive Arbeitskosten für die Neuinstallation eines Standard-WCs und eines Waschbeckens mit Armatur. Dieses Budget lässt sich weiter senken, wenn beispielsweise die bestehenden Fliesen übermalt oder mit dekorativen Aufklebern versehen werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kosten für die Sanierung eines Badezimmers mit dem Austausch einer Badewanne gegen eine Dusche stark variieren können. Die Grundkosten für Abbruch, Entsorgung und Vorbereitung liegen bei durchschnittlich 1.000 Euro. Die Kosten für eine Standard-Duschwanne liegen bei ca. 1.170 Euro. Bei einer barrierefreien Dusche steigen die Kosten auf bis zu 10.000 Euro. Die Handwerkerkosten machen den größten Anteil aus und belaufen sich bei einem durchschnittlichen Projekt auf ca. 5.400 Euro. Die Gesamtkosten können je nach Maßstab und Ausstattung zwischen 1.000 und 5.000 Euro pro Quadratmeter betragen. Eine Förderung durch die Krankenkasse von bis zu 4.180 Euro ist bei Vorliegen eines Pflegegrades ab Stufe 1 möglich. Für Personen mit Behinderung oder im Alter sind barrierefreie Lösungen mit kurzer Umsetzungszeit und hoher Qualität empfehlenswert.

Fazit

Die Kosten für die Erneuerung eines Badezimmers, insbesondere des Wechsels einer Badewanne gegen eine Dusche, unterliegen vielen Faktoren. Die Endkosten werden maßgeblich durch die gewählte Ausstattung, die Fläche, die Komplexität der Arbeiten und die regionale Lage bestimmt. Die Kalkulation muss neben den reinen Materialkosten insbesondere auch die hohen Handwerkerkosten berücksichtigen, die etwa 60 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Für eine barrierefreie Dusche mit hohem Bedarf an Sicherheit und Lebensqualität sind höhere Investitionen notwendig, die jedoch durch staatliche Förderungen von bis zu 4.180 Euro durch die gesetzliche Krankenversicherung teilweise gedeckt werden können. Maßgeschneiderte Lösungen von Spezialanbietern wie der Badelix GmbH bieten zudem einen schnellen und sicheren Einbau innerhalb von 24 Stunden. Insgesamt ist eine umfassende Planung erforderlich, bei der sowohl das verfügbare Budget als auch die langfristigen Nutzenaspekte im Vordergrund stehen.

Quellen

  1. Kosten Badrenovierung
  2. Kostencheck: Was kostet eine Badsanierung?
  3. Kosten Sanieren: Badsanierungskosten
  4. Was es kostet, ein Bad zu renovieren
  5. Bad renovieren: Welche Kosten fallen generell an?

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