Renovierungsbedürftige Häuser zum Kauf: Eine Übersicht über Preise, Standorte und Besonderheiten in Deutschland

Die Immobilienlandschaft in Deutschland zeigt auch im Jahr 2025 eine hohe Nachfrage nach Objekten, die ein Sanierungs- oder Umbaupotenzial aufweisen. Insbesondere für Käufer, die auf der Suche nach einem günstigen Einstieg in die Immobilienwelt, einem Baugrundstück für ein Eigenheim oder einem Projekt mit hohem Eigenleistungsanteil sind, bieten sich sogenannte renovierungsbedürftige Häuser an. Die vorliegenden Suchergebnisse aus den Plattformen Kleinanzeigen, eBay Kleinanzeigen und ähnlichen Quellen liefern eine umfassende Übersicht über aktuelle Angebote, Preisspannen, Standorte und regionale Besonderheiten solcher Immobilien. Diese Zusammenstellung greift ausschließlich auf die bereitgestellten Quellen zurück und liefert eine sachliche, faktenbasierte Analyse der derzeitigen Marktlage für renovierungsbedürftige Häuser in Deutschland.

Die Analyse der Suchergebnisse ergibt ein eindeutiges Bild: Es besteht ein breites Spektrum an Immobilien, die entweder vollständig sanierbedürftig sind, aber dennoch einen hohen Erhaltungsaufwand aufweisen, oder die bereits erste Sanierungsarbeiten durchlaufen haben. Die Preise reichen von unter 70.000 Euro bis hin zu über 800.000 Euro, wobei die Preisspanne deutlich von der regionären Lage, dem Baujahr, der Grundstücksgröße und dem Umfang der notwendigen Maßnahmen abhängt. Besonders auffällig ist zudem, dass die Anzahl der Angebote mit hohem Sanierungsbedarf insbesondere in ländlichen Regionen und in strukturschwachen Gebieten deutlich ausgeprägter ist als in Ballungsräumen. Zudem zeigt sich, dass einige Objekte bereits vor der endgültigen Sanierung in eine bestimmte Nutzung umgewandelt wurden – beispielsweise als Wohn- und Geschäftshäuser – was auf eine hohe Attraktivität für Investoren hindeutet. Die nachfolgende Gliederung beleuchtet die zentralen Erkenntnisse aus den Daten ausführlich und präsentiert die Erkenntnisse nach Regionen, Preiskategorien und Besonderheiten.

Regionale Verteilung und regionale Preisspannen

Die Bereitstellung von Immobilienangeboten für den Bereich „renovierungsbedürftige Häuser“ zeigt eine deutliche regionale Verteilung. Die Suchergebnisse aus den Quellen lassen erkennen, dass die Anzahl der Angebote in den jeweiligen Bundesländern stark schwankt, wobei insbesondere Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen eine hohe Anzahl an Objekten aufweisen. In Rheinland-Pfalz sind insgesamt 137 Einträge zu finden, in Hessen 542, in Brandenburg 217 und in Nordrhein-Westfalen 1.146 Einträge. Diese Zahlen deuten auf eine hohe Nachfrage in den westlichen und ostdeutschen Bundesländern hin, die vermutlich mit der hohen Zahl an Altbausiedlungen und der rückläufigen Ansiedlung neuer Bauprojekte einhergeht.

Die Preise innerhalb dieser Regionen sind stark unterschiedlich und spiegeln die regionale Wertschöpfung wider. In Rheinland-Pfalz sind die Preise für renovierte Häuser deutlich günstiger als beispielsweise in den Ballungsräumen Norddeutschlands. So liegt beispielsweise das Objekt in 66871 Reichweiler mit 125.000 Euro im mittleren Preissegment. In der Nähe von Pirmasens, in 66978 Clausen, gibt es zwei Einträge: Einmal mit 92.000 Euro (Verkauf wegen Auslands- und Umzugsgrund) und einmal mit 195.000 Euro, wobei letzteres Objekt bereits teileweise saniert wurde. In der Region um Naumburg (34311) und Rauschenberg (35282) in Hessen liegt die Preisspanne zwischen 139.000 Euro und 219.000 Euro. Das Objekt in Eppstein (65817) hingegen wird mit 549.000 Euro angeboten, was auf eine besondere Lage oder ein hohes Sanierungspotenzial schließen lässt.

In Brandenburg liegen die Preise deutlich niedriger. So wird in 15936 Dahme/Mark ein Objekt zu 100.000 Euro angeboten. In 03238 Finsterwalde (Sachsen) liegt der Preis bei 240.000 Euro, in 16845 Sieversdorf-Hohenofen bei 89.000 Euro und in 16792 Zehdenick bei 179.000 Euro. Die höchsten Preise in Brandenburg liegen bei 800.000 Euro in Kleinmachnow (14532), was auf ein historisches Gebäude oder eine hohe Flächengröße schließen lässt. In Nordrhein-Westfalen ist die Preisspanne ebenfalls sehr breit: Von 75.000 Euro in Meinerzhagen (58540) bis hin zu 625.000 Euro in Mülheim (45479). Besonders auffällig ist zudem, dass in Bochum (44805) ein Objekt mit 225.000 Euro angeboten wird, das sich in einer guten Lage befindet.

Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Preise nach Regionen zusammen:

Bundesland Ort Preise (€) Anzahl Einträge
Rheinland-Pfalz Reichweiler 125.000 1
Rheinland-Pfalz Clausen (Pirmasens) 92.000 – 195.000 2
Rheinland-Pfalz Neustadt (Wied) 120.000 1
Rheinland-Pfalz Lohnsfeld 238.000 1
Rheinland-Pfalz Neustadt a.d. Weinstraße 512.000 1
Rheinland-Pfalz Idar-Oberstein 68.300 – 112.000 2
Hessen Naumburg 219.000 1
Hessen Rauschenberg 139.000 1
Hessen Eppstein 549.000 1
Brandenburg Dahme/Mark 100.000 1
Brandenburg Finsterwalde 240.000 1
Brandenburg Zehdenick 179.000 1
Brandenburg Kleinmachnow 800.000 1
Brandenburg Panketal 200.000 1
Brandenburg Peitz 235.000 1
Brandenburg Bestensee 299.000 1
Nordrhein-Westfalen Bochum 225.000 1
Nordrhein-Westfalen Meinerzhagen 75.000 1
Nordrhein-Westfalen Mülheim (Ruhr) 625.000 1

Die Daten deuten darauf hin, dass es in der Regel zwei Preisklassen gibt: zum einen die Preise unter 150.000 Euro, die sich meist auf ländliche Gebiete oder strukturschwache Regionen beziehen, und zum anderen die Preise ab 200.000 Euro, die entweder auf eine gute Lage, ein hohes Baualt und ein hohes Sanierungspotenzial deuten. Insgesamt zeigt sich, dass die regionale Verteilung der Preise stark mit der Infrastruktur, der Nähe zu Ballungsräumen und der Attraktivität des Standorts verknüpft ist.

Besondere Merkmale und Sanierungsstandorte

Neben den reinen Preisen und Standorten liegen weitere wichtige Informationen in den Suchergebnissen, die für potenzielle Käufer von Bedeutung sind. So zeigen mehrere Einträge, dass es sich bei einigen Objekten um sogenannte „Sanierungsprojekte“ handelt, die insbesondere für Investoren attraktiv sind. Ein Beispiel hierfür ist das Objekt in 35282 Rauschenberg (Hessen), das als „spannendes Sanierungsprojekt“ beworben wird. In derselben Region wird zudem ein Wohn- und Geschäftshaus in 34311 Naumburg als solches bezeichnet, was auf eine hohe Attraktivität für Gewerbetreibende hinweist.

Ein weiteres zentrales Merkmal ist die Tatsache, dass mehrere Objekte bereits erste Sanierungsarbeiten durchlaufen haben. So wird in 66978 Clausen (Kreis Pirmasens) ausdrücklich vermerkt, dass das Haus „teilweise renoviert“ und der Garten „neu angelegt“ wurde. Dieses Merkmal ist von besonderer Bedeutung für Käufer, die eine Immobilie kaufen möchten, die bereits einen Teil des Sanierungsaufwandes aufweist. Es reduziert die Zeitspanne, die bis zur Bezugsmöglichkeit verstreicht, und reduziert zudem die finanziellen Engpässe, da Teile der Sanierung bereits erledigt sind.

Ein weiteres auffälliges Merkmal ist die Angabe von Energiezertifikaten und Heizungsarten. In mehreren Fällen wird der Energieträger „Gas“ als Heizungssystem angegeben, beispielsweise in 66978 Clausen. Dies deutet darauf hin, dass die Immobilie über eine zentrale Heizung verfügt und somit die Grundlage für eine energetische Sanierung gegeben ist. Allerdings fehlen in den meisten Fällen Angaben zu Energiebedarf, Energieverbrauch oder Energieeffizienzklasse, was auf eine fehlende oder unvollständige Dokumentation hindeutet. Einige Objekte wie beispielsweise in 15936 Dahme/Mark oder 16845 Sieversdorf-Hohenofen weisen zudem auf eine hohe Fläche und eine gute Lage hin, die für eine Sanierung besonders vorteilhaft ist.

Darüber hinaus wird in mehreren Einträgen auf die Erstellung eines Exposés hingewiesen, was auf eine professionelle Vermittlung hindeutet. So heißt es beispielsweise in 16540 Hohen Neuendorf: „Bitte fordern Sie Ihr persönliches Exposé mit der genauen Adresse und Flurkarte an.“ Dies ist ein Hinweis darauf, dass es sich um ein professionell bewertetes Objekt handelt, das über Vermittler vermarktet wird. Dies erhöht die Glaubwürdigkeit der Angaben und erleichtert den Kaufvorgang insbesondere für Käufer ohne Baubesonderungswissen.

Zusätzlich zu diesen Merkmerkennzeichen weisen mehrere Objekte auf die Größe des Grundstücks hin. So ist in 58540 Meinerzhagen ein Grundstück von 1.500 m² angegeben, was für eine spätere Erweiterung oder eine Nutzung als Baugrundstück von hohem Wert ist. In 14532 Kleinmachnow wird ein Objekt aus den 1930er Jahren angeboten, das in einer ruhigen, aber dennoch an der Stadt gelegenen Gegend liegt. Dieses Objekt ist nicht nur wegen seiner historischen Bedeutung, sondern auch wegen seines hohen Sanierungs- und Erhaltungswerts attraktiv.

Insgesamt zeigt sich, dass einige Objekte bereits in der Planungsphase oder im Baustoffeinsatz sind. Besonders auffällig ist beispielsweise, dass in 15741 Bestensee ein kleiner Bungalow mit ca. 69 m² Fläche angeboten wird, der in einer guten Lage liegt. Dieses Objekt eignet sich besonders für Altbau-Käufer, die auf der Suche nach einer kleineren Immobilie mit geringem Sanierungsaufwand sind.

Käuferprovision und Kaufbedingungen

Ein zentraler Punkt bei der Kaufentscheidung für renovierte Häuser ist die Frage der Käuferprovision. Die vorliegenden Suchergebnisse liefern hierzu ein eindeutiges Bild: In mehreren Regionen, insbesondere in Rheinland-Pfalz, ist explizit vermerkt, dass keine zusätzliche Käuferprovision anfällt. Dies ist eine wichtige Erleichterung für Käufer, da die Käuferprovision in der Regel zwischen 3,57 % und 5 % des Kaufpreises betragen kann. Ohne Provision kann die Kaufleistung insgesamt deutlich geringer sein, was insbesondere bei Objekten mit hohem Sanierungsaufwand von Bedeutung ist.

In den Suchergebnissen von Rheinland-Pfalz wird ausdrücklich darauf hingewiesen: „Keine zusätzliche Käuferprovision in Rheinland-Pfalz“. Dieser Satz erscheint in mehreren Einträgen, was auf eine bewusste Maßnahme des Anbieters oder der Vermittlungsstelle hinweist. Die Aussage ist klar und eindeutig und schließt jegliche zusätzlichen Kosten für den Käufer aus, die durch die Provision entstehen könnten. Dieser Punkt ist insbesondere für Käufer mit geringem Budget oder für Investoren von Bedeutung, die den Gesamtpreis eng kalkulieren müssen.

In anderen Bundesländern wie Hessen oder Brandenburg fehlt eine derartige Aussage. Es ist daher anzunehmen, dass dort eine Provision ggf. anfällt. Da in den Quellen jedoch keine Angaben zu Provisionssätzen oder Zahlungsmodalitäten gemacht werden, lässt sich dies aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig bestimmen. Dennoch ist es ratsam, bei allen Immobilienangeboten die genauen Vertragsbedingungen zu prüfen, da die Regelungen in der Regel durch Verträge geregelt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Angabe von „VB“ – das bedeutet „Verhandlungssache“. Dies wird beispielsweise in mehreren Fällen genannt, z. B. bei 66978 Clausen (92.000 € VB). Dies bedeutet, dass der Preis verhandelbar ist und der Käufer mit dem Anbieter direkt über den Endpreis verhandeln kann. Dies ist insbesondere bei Objekten mit hohem Sanierungsaufwand von Vorteil, da der Käufer gegebenenfalls einen niedrigeren Preis verhandeln kann, insbesondere wenn die Sanierungsarbeiten umfangreich sind.

Ein weiteres Merkmal ist die Tatsache, dass mehrere Anbieter auf die schnelle Bearbeitung von Anfragen hinweisen. So wird in mehreren Fällen vermerkt: „Für eine schnelle Bearbeitung Ihrer Anfrage geben Sie bitte eine Rückrufnummer an.“ Dies ist ein Hinweis darauf, dass der Anbieter einen schnellen Kontakt herstellen möchte, was auf eine hohe Kaufbereitschaft oder eine schnelle Vermarktung hindeutet. Es ist daher ratsam, bei Interesse schnell zu reagieren, da solche Objekte oft innerhalb kurzer Zeit verkauft werden.

Zusätzlich wird in einigen Fällen auf die Erstellung eines Exposés hingewiesen, was darauf schließen lässt, dass der Anbieter ein professionelles Vorgehen wählt. Dies erhöht die Transparenz und die Glaubwürdigkeit der Angaben. Für den Käufer bedeutet dies, dass die Immobilie ausführlich dargestellt wird, was die Entscheidungsfindung erleichtert.

Insgesamt ist festzustellen, dass die Verkaufsbedingungen insbesondere in Rheinland-Pfalz sehr kundenfreundlich gestaltet sind, da weder Provision noch hohe Zusatzkosten anfallen. In anderen Regionen ist dies dagegen unklar, weshalb eine genaue Prüfung der Vertragsbedingungen unumgänglich ist.

Fazit

Die vorliegende Analyse der Suchergebnisse zu „renovierungsbedürftigen Häusern“ in Deutschland ergibt ein eindeutiges Bild: Es gibt ein breites Spektrum an Objekten, die für Investoren, Sanierer und Käufer mit Eigenleistungspotenzial attraktiv sind. Die Preise reichen von 68.300 Euro bis hin zu 800.000 Euro, wobei insbesondere in ländlichen Regionen wie Brandenburg, Teilen Hessens und Teilen Nordrhein-Westfalens günstige Einstiegspreise zu finden sind. Besonders hervorzuheben ist, dass in Rheinland-Pfalz keine zusätzliche Käuferprovision anfällt, was die Gesamtkosten deutlich senkt.

Zusätzlich ist zu beachten, dass mehrere Objekte bereits Teilsanierungen durchlaufen haben, was die Vorbereitung auf eine spätere Bezugsmöglichkeit erleichtert. Die hohe Anzahl an Angeboten mit hohem Sanierungsaufwand in Ballungsräumen wie Mülheim oder Bochum zeigt zudem, dass es in Städten eine hohe Nachfrage nach Sanierungsprojekten gibt. Besonders auffällig ist zudem, dass in einigen Fällen bereits Exposés erstellt werden können, was auf eine professionelle Vermittlung hindeutet.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Markt für renovierte Häuser in Deutschland stabil ist. Käufer, die auf der Suche nach einem günstigen Einstieg in die Immobilienwelt sind, haben hier eine hohe Auswahl. Die fehlende Käuferprovision in einigen Bundesländern, insbesondere in Rheinland-Pfalz, ist ein signifikanter Vorteil. Für weitere Überlegungen ist es ratsam, die genauen Vertragsbedingungen zu prüfen, da in anderen Regionen eine Provision ggf. anfällt.

Quellen

  1. Kleinanzeigen - Haus kaufen in Rheinland-Pfalz
  2. Kleinanzeigen - Haus kaufen in Hessen
  3. Kleinanzeigen - Haus kaufen in Hessen
  4. Kleinanzeigen - Haus kaufen in Brandenburg
  5. Kleinanzeigen - Immobilien suchen
  6. Kleinanzeigen - Haus kaufen in Nordrhein-Westfalen

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