Der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses "Zum Schanko" – Erfahrungen, Planung und Umsetzung

Einführung

Die Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses „Zum Schanko“ in Langenberg, Niedersachsen, ist ein beeindruckendes Beispiel für eine gemeinschaftlich getragene Baumaßnahme mit breiter öffentlicher Unterstützung. Die Renovierung wird von einer Genossenschaft getragen, die aus lokalen Initiatoren besteht, und beinhaltet eine umfassende Modernisierung der Räumlichkeiten. Die Finanzierung erfolgt über Genossenschaftsanteile, wodurch die Bevölkerung aktiv in das Projekt eingebunden wird. In den Quellen werden mehrere Aspekte der Renovierung beschrieben, darunter die Planung, der Bauantrag, die Umsetzung, der ehrenamtliche Einsatz, die Medienpräsenz und die finanzielle Struktur.

In diesem Artikel wird ein Überblick über die Renovierungsarbeiten, die Struktur der Finanzierung, das ehrenamtliche Engagement sowie die mediale Aufmerksamkeit gegeben. Alle Angaben basieren ausschließlich auf den bereitgestellten Quellen, da keine weiteren, nicht genannten Fakten verwendet werden dürfen.

Planung und Finanzierung

Genossenschaftsgründung

Die Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses wurde durch die Gründung einer Genossenschaft ermöglicht. Ziel der Genossenschaft ist es, das Dorfgemeinschaftshaus mit einer neuen Gaststätte auszustatten, die zukünftig von einem Pächterpaar geführt wird. Die Genossenschaftsgründung ist ein zentraler Punkt der Renovierungsplanung, da sie den finanziellen Grundstein für das Projekt legt.

Zur Finanzierung der Renovierung wurden Genossenschaftsanteile gezeichnet. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt wurden 245.250 Euro und 981 Anteile gesammelt, was zeigt, dass das Projekt in der Bevölkerung auf großes Interesse stieß. Der Zeitraum für die Zeichnung der Anteile war begrenzt, um sicherzustellen, dass genügend Mittel für den Ankauf der Gaststätte bereitstanden.

Die Satzung der Genossenschaft wurde bereits fertiggestellt und von Juristen sowie dem Genossenschaftsverband Weser–Ems geprüft und abgesegnet. Dies unterstreicht die Rechtssicherheit des Projekts und zeigt, dass die Struktur der Genossenschaft solide ist. Allerdings ist die Gründung der Genossenschaft noch unter dem Vorbehalt, dass die Gründungsversammlung zustimmt. Dies bedeutet, dass die endgültige Gründung noch abhängig von einer Abstimmung ist.

Bauantrag und Umbau

Die Renovierung beinhaltet einen umfassenden Umbau der Gaststätte. Der Bauantrag für diesen Umbau ist in der finalen Abstimmung, was darauf hindeutet, dass mehrere Gespräche und Austauschprozesse stattgefunden haben, um das Dorfgemeinschaftshaus sowie die umliegende Umgebung optimal zu gestalten. Der Fokus liegt hierbei nicht nur auf der Funktion des Hauses, sondern auch auf seiner ästhetischen Gestaltung und der Nutzung der Räumlichkeiten.

Die Planung der Räume beinhaltet unter anderem die Aufteilung der Gaststätte und des Saales, wobei ein Platz für die Küche sowie die Sanitäranlagen bereits festgelegt wurde. Diese Planung wird in der Infoveranstaltung am 18. Dezember 2017 vorgestellt, was darauf hindeutet, dass der Prozess transparent und kommunikativ gestaltet wird.

Umsetzung und ehrenamtlicher Einsatz

Der Renovierungsprozess

Der eigentliche Umbau des Dorfgemeinschaftshauses begann nach der Gründung der Genossenschaft. In den Quellen wird beschrieben, dass 127 Helfer bis zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiv an der Renovierung teilgenommen haben, was auf ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement hinweist. Dies ist ein entscheidender Faktor für die Umsetzung des Projekts, da der finanzielle Spielraum begrenzt ist und die Kosten durch ehrenamtliche Arbeit reduziert werden konnten.

Ein weiterer Faktor, der den Renovierungsprozess unterstützte, war die Verpflegung durch externe Helfer. So wurde beispielsweise durch den Burger Truck und andere Spender unterstützt, wodurch der Arbeitseinsatz für die Helfer entlastet wurde. Dies zeigt, wie wichtig es ist, auch bei solchen Projekten auf soziale Unterstützung und Kooperationen zu setzen.

Möbel und Innenausbau

Ein zentraler Bestandteil der Renovierung war der Innenausbau. Der Möbelwagen von WooDeria aus Visbek brachte neue Möbel, die die Räumlichkeiten aufwerteten. Der alte Bestand wurde gegen neue Möbel ausgetauscht, was die ästhetische und funktionale Verbesserung der Räumlichkeiten unterstreicht.

Der Malerbetrieb war ebenfalls beteiligt, wobei der Wochenende der Maler erwähnt wird. Dies zeigt, dass auch die Farbgebung eine Rolle spielte, um die Räumlichkeiten optisch neu zu gestalten. Die Farbgebung, die in einem weissen Außenfarbdesign erfolgte, war ein zentraler Aspekt der Modernisierung.

Die Renovierung schritt schrittweise voran, wobei verschiedene Bereiche wie der Blauer Salon, die Kneipe und Hubert’s Stube fertiggestellt wurden. Diese schrittweise Umsetzung war wahrscheinlich notwendig, um die Kosten zu kontrollieren und die Arbeiten zu koordinieren.

Medienpräsenz und Öffentlichkeitsarbeit

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Die Medienpräsenz spielte eine entscheidende Rolle bei der Kommunikation des Projekts. Das Dorfgemeinschaftshaus „Zum Schanko“ wurde in mehreren Medien abgedeckt, darunter in Radio ffn, NDR1 Radio Niedersachsen und in Fernsehberichten. Diese Medienpräsenz diente nicht nur der Information, sondern auch der Öffentlichkeitsarbeit, um weitere Unterstützung für das Projekt zu gewinnen.

Ein besonders hervorzuhebender Moment war die Revival Party, die am 11. August 2018 stattfand. Die Party war ein Erfolg, da sie alle Erwartungen übertroffen hat. Hier wurden nicht nur die Räumlichkeiten in ihrer neuen Form präsentiert, sondern auch das neue Pächterpaar vorgestellt. Der NDR filmte den Abend, und der Bericht wurde später in der Sendung „DAS – Das Rote Sofa“ ausgestrahlt. Diese mediale Aufmerksamkeit trug dazu bei, das Projekt noch weiter in die Öffentlichkeit zu bringen.

Weitere Berichte folgten in der Stoppelmarktzeitung, im Oldenburger Münsterland Magazin und in der OV-Zeitung. Auch ein Bericht im NDR1 Radio Niedersachsen wurde erwähnt, was darauf hindeutet, dass die Pressearbeit auf verschiedenen Kanälen durchgeführt wurde.

Infoveranstaltungen

Die Infoveranstaltungen waren ein weiterer wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit. So fand am 18. Dezember 2017 eine Veranstaltung statt, bei der die Initiatoren den weiteren Ablauf des Projekts vorstellten. Die Veranstaltung war gut besucht, und die Volksbank Dammer Berge übernahm die Getränke, was die Zugänglichkeit der Veranstaltung erhöhte.

Eine weitere Infoveranstaltung fand im Januar 2018 statt, wobei der genaue Termin noch nicht bekannt war. Die Veranstaltung sollte aber über wichtige Entscheidungen informieren, was darauf hindeutet, dass der Prozess transparent und kommunikativ gestaltet wurde.

Finanzierung und Zukunft

Genossenschaftsanteile

Die Finanzierung erfolgte über Genossenschaftsanteile, wobei die Zeichnungsphase ab Mitte Februar 2018 begann. Die Zeichnungsphase dauerte etwa 6 Wochen, was bedeutet, dass Anfang April 2018 klar sein musste, ob die notwendigen Mittel für den Ankauf der Gaststätte bereitstanden.

Die Genossenschaftsanteile wurden von Interessenten gezeichnet, wobei bis zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits 245.250 Euro zusammengekommen waren. Dies zeigt, dass das Projekt in der Bevölkerung auf großes Interesse stieß und dass viele Menschen sich an der Finanzierung beteiligten.

Pachtmodell und Zukunft

Das Pachtmöglichkeit des Dorfgemeinschaftshauses war ein weiteres wichtiges Element. In der Startphase war das Objekt pachtfrei betreiben, was bedeutet, dass die Initiatoren einen guten Ausgangspunkt für die Finanzierung des Projekts schaffen konnten. Allerdings wurde noch kein Pächterpaar abschließend vereinbart, was bedeutet, dass das Projekt noch in der Planungsphase war.

Trotzdem gab es bereits ein Pächterpaar, das vorgestellt wurde. Andreas Mählmann und Gabriele von Husen, die bereits seit über zehn Jahren eine Gaststätte in Oythe führten, sollen nach Abschluss der Umbauarbeiten das Dorfgemeinschaftshaus betreiben. Dies zeigt, dass das Projekt nicht nur eine Renovierung, sondern auch eine neue Zukunft für das Dorfgemeinschaftshaus bietet.

Reservierungen und Eröffnung

Die Reservierungen für das Jahr 2019 begannen bereits, wodurch Interessierte die Möglichkeit erhielten, Termine für Feiern im Dorfgemeinschaftshaus zu sichern. Dies zeigt, dass das Dorfgemeinschaftshaus nicht nur als Gaststätte, sondern auch als Eventlocation genutzt werden soll.

Die Eröffnung des renovierten Dorfgemeinschaftshauses stand kurz bevor. Der erste angemeldete Termin im Kalender der Pächter war bereits geplant, was darauf hindeutet, dass der Eröffnungstermin in Sicht war. Der Innenausbau und die Möblierung schritten unaufhaltsam voran, was zeigt, dass das Projekt in die Endphase eintrat.

Fazit

Die Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses „Zum Schanko“ ist ein beeindruckendes Projekt, das zeigt, wie eine gemeinschaftlich getragene Renovierung funktionieren kann. Die Finanzierung über Genossenschaftsanteile, die ehrenamtliche Unterstützung und die medialen Kommunikationskanäle waren entscheidende Faktoren für den Erfolg des Projekts. Die Renovierungsarbeiten wurden in mehreren Phasen durchgeführt, wobei der Innenausbau, die Möbel und die Farbgebung zentrale Aspekte waren.

Die Transparenz und Kommunikation mit der Bevölkerung war ein weiterer Erfolgsfaktor, der das Projekt unterstützte. Die Infoveranstaltungen, die Medienpräsenz und die Öffentlichkeitsarbeit trugen dazu bei, das Projekt in die Öffentlichkeit zu bringen und weitere Unterstützung zu gewinnen.

Insgesamt zeigt das Projekt „Zum Schanko“, dass eine Renovierung nicht nur technisch, sondern auch sozial und ökonomisch gut durchgeführt werden kann, wenn die richtigen Strukturen und Unterstützung vorhanden sind.

Quellen

  1. Zum Schanko – Genossenschaftsgründung und Renovierung

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