Einleitung
Die Sanierung des Aquarena-Schwimmbads in Dillenburg hat sich zu einem der kontroversesten Bauprojekte der Region entwickelt. Was zunächst als verhältnismäßig kostengünstige Renovierung geplant war, entwickelte sich zu einem Millionengrab, das die finanziellen Grenzen der Oranienstadt massig überschreitet. Die Entwicklung von ursprünglich veranschlagten 500.000 Euro auf nun geschätzte 10,6 Millionen Euro verdeutlicht die typischen Risiken und Herausforderungen bei kommunalen Bauprojekten, insbesondere bei Schwimmbädern, die besondere technische Anforderungen stellen. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, technischen Herausforderungen und die finanzielle Entwicklung des Projekts.
Historischer Hintergrund des Aquarena
Das Aquarena-Sport- und Familienbad in Dillenburg wurde in den Jahren 2000 bis 2002 errichtet und zeichnete sich von Anfang an durch seine besondere Ausstattung aus. Das lichtdurchflutete Hallenbecken bietet drei Schwimmbecken, darunter ein 50-Meter-Wettkampfbecken, das als einzige 50-Meter-Bahn in der Region zwischen Siegen, Wetzlar und Marburg gilt. Die Bauweise erfolgte in Massivbauweise mit einer Holzbinderkonstruktion für das Dach.
Bereits drei Jahre nach der Schließung des Bades zeigten sich erste größere Mängel, die zu einer umfangreichen Untersuchung durch ein von der Stadt beauftragtes Planungsbüro führten. Das Gutachten ergab ein interessantes Ergebnis: Die verwendeten Baumaterialien waren tadellos, jedoch nicht fachgerecht verbaut worden. Diese Erkenntnis bildete die Grundlage für die notwendige umfassende Sanierung, die das Holztragwerk, die Dachkonstruktion, die Fassade und die Badeplattform mit Wasserrutsche umfasste.
Die hohe Besucherzahl unterstreicht die Bedeutung des Bades für die Region. Mit täglich etwa 600 Besuchern bei ursprünglich 400 Besuchern pro Tag geplanter Kapazität ist das Aquarena das am stärksten genutzte Schwimmbad in der Region. Diese intensive Auslastung resultiert auch aus der Funktion als Landesleistungsstützpunkt Schwimmen im Hessischen Schwimmverband e.V., der dem Bad überregionale Bedeutung verleiht und erhöhte Anforderungen an die technische Ausstattung und Wasserqualität stellt.
Initiale Planung und Kostenschätzungen
Die ursprüngliche Planung für die Sanierung des Aquarena basierte auf einer Kostenschätzung von 500.000 Euro. Diese erste Einschätzung schien realistisch und bildete die Grundlage für die beantragte Förderung. Am 15. Februar 2020 überreichte der hessische Innenminister Peter Beuth der Oranienstadt einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 868.000 Euro zur geplanten Sanierung des Aquarena-Sport- und Familienbades. Diese Landesförderung schien eine solide finanzielle Grundlage für die geplanteten Maßnahmen zu bieten und die Erhaltung der Sportstätte sicherzustellen.
Die Finanzierung des Projekts begann vielversprechend, und die politischen Gremien zeigten sich optimistisch, die notwendigen Sanierungsmaßnahmen innerhalb des geplanten Rahmens durchführen zu können. Das Bad galt als wichtiger Anziehungspunkt für die Region, der zur Lebensqualität und zum Tourismus beitrug. Die 55 Stunden wöchentliche Nutzung durch Schulen und Vereine zeigte die intensive Inanspruchnahme der Einrichtung und unterstrich ihre Bedeutung für die sportliche Förderung in der Region.
Technische Herausforderungen und Sanierungsbedarf
Die umfassende Sanierung des Aquarena erforderte eine gründliche Analyse des baulichen Zustands und der spezifischen Herausforderungen. Das Gutachten des beauftragten Planungsbüros deckte mehrere Problembereiche auf, die eine umfassende Sanierung notwendig machten:
Das Holztragwerk erwies sich als einer der kritischsten Bereiche. Hier waren erhebliche Mängel festzustellen, die auf fehlerhafte Installation zurückzuführen waren. Die Dachkonstruktion, ursprünglich als Holzbinderkonstruktion ausgeführt, wies ähnliche Probleme auf und erforderte eine gründliche Überarbeitung und Stärkung.
Die Pfosten-Riegel-Fassade des Gebäudes benötigte ebenfalls eine umfassende Sanierung. Besonders kritisch waren die Abdichtungen und Fugen, die regelmäßig erneuert werden müssen, um die Funktionstüchtigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Die Abdichtung der Beckenumgänge stellte eine besondere Herausforderung dar, da sie höchsten Anforderungen an Wasserbeständigkeit und Langlebigkeit genügen muss.
Ein weiterer wichtiger Aspekt war die energetische Verbesserung der Glasfassade während der Instandsetzung. Moderne Schwimmbäder müssen strenge Energiestandards erfüllen, was umfangreiche Isolierungs- und Heizungsmaßnahmen erforderlich macht. Die Wasseraufbereitungstechnik für Wasseraufbringung, Filtration und chemische Behandlung musste ebenfalls überprüft und bei Bedarf komplett erneuert werden, um aktuelle Standards zu erfüllen.
Diese vielfältigen technischen Herausforderungen erforderten eine sorgfältige Planung und Koordination verschiedener Gewerke, was sich später als eine der Hauptursachen für die Kostenerhöhungen erweisen sollte.
Kostensteigerung und finanzielle Entwicklung
Die Entwicklung der Baukosten des Aquarena-Projekts dokumentiert eindrücklich das Phänomen der Kostensteigerung bei komplexen Sanierungsvorhaben. Bereits in den ersten Phasen der Projektplanung stellten sich erhebliche Kostensteigerungen heraus. Die ursprünglich veranschlagten 500.000 Euro wurden zunächst auf 2,3 Millionen Euro erhöht, später sogar auf 5,3 Millionen Euro.
Die aktuelle Schätzung liegt bei 10,6 Millionen Euro, was eine Verzehnfachung der ursprünglichen Planung bedeutet. Diese extreme Kostensteigerung führte zu erheblichen finanziellen Belastungen für die Stadt Dillenburg und löste eine politische Kontroverse aus.
Die Ursachen für diese drastische Kostensteigerung liegen in mehreren Bereichen: 1. Unvorhergesehene Mängel im Bauzustand, die über die ursprüngliche Analyse hinausgingen 2. Notwendige Ergänzungen der Sanierungsmaßnahmen, um langfristige Funktionsfähigkeit zu gewährleisten 3. Erhöhte Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit 4. Steigende Material- und Arbeitskosten im Bauwesen 5. Komplexe Anforderungen an die Wasseraufbereitung und -hygiene
Die finanzielle Verantwortung und die politische Entscheidungsfindung standen vor einer großen Herausforderung. Die Dillenburger GRÜNEN beantragten am 24. Februar einen sofortigen Vergabestopp für das Hallenbad Aquarena. Der Antrag sah vor, dem Magistrat aufzutragen, keine weiteren Aufträge auszuschreiben oder zu vergeben, um den städtischen Gremien Handlungsoptionen für die anstehenden Diskussionen offen zu halten.
Die Fraktion argumentierte, dass bei über einer Million Defizit im Jahr und nie wieder zu erwirtschaftenden Sanierungskosten eine Verantwortung für die finanzielle Zukunft der Stadt übernommen werden müsse. Die populistische Forderung nach einer Sanierung "auf jeden Fall" würde der komplexen Finanzlage nicht gerecht werden. Die Forderung nach einer umfassenden Diskussion aller Optionen war berechtigt, da die Entscheidung langfristige Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität der Stadt haben würde.
Regionale Bedeutung und Auswirkungen
Das Aquarena in Dillenburg hat sich über die Jahre zu einem regionalen Zentrum entwickelt, das weit über die Stadtgrenzen hinaus von Bedeutung ist. Die Einrichtung wird nicht nur von den Dillenburger Bürgern intensiv genutzt, sondern auch von Bewohnern umliegender Gemeinden. Diese überregionale Bedeutung resultiert aus mehreren Faktoren:
Die Funktion als Landesleistungsstützpunkt Schwimmen im Hessischen Schwimmverband e.V. verleiht dem Bad eine besondere Stellung im Sportbetrieb der Region. Dieser Status bedeutet erhöhte Anforderungen an die technische Ausstattung und die Wasserqualität, aber auch eine überregionale Anziehungskraft für Sportler und Vereine.
Die Nutzung durch 26 Schulen und Schul-AGs aus Herborn, Dillenburg, Mittenaar und dem angrenzenden Siegerland sowie durch drei KiTas und über 20 Vereine und gewerbliche Anbieter unterstreicht die Bedeutung für die sportliche Ausbildung und Gesundheitsförderung in der gesamten Region. Die intensive Nutzung von 55 Stunden wöchentlich durch Bildungseinrichtungen zeigt, wie fest das Bad in das lokale und regionale Sportgeschehen integriert ist.
Während der Schließungsphase wegen der Sanierung ist nicht nur der öffentliche Badebetrieb eingestellt, sondern auch der wichtige Schul- und Vereinssport. Dies führt zu erheblichen organisatorischen Herausforderungen für die Nutzer, die Ersatzlösungen finden müssen. Gleichzeitig fällt die Einrichtung als Wettkampfstätte aus, was die überregionale Bedeutung des Bads unterstreicht.
Politische Kontroverse und Entscheidungsfindung
Die massiven Kostensprünge haben zu einer intensiven politischen Kontroverse in Dillenburg geführt. Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Verantwortung für die Kostensteigerungen und die Frage, ob das Projekt trotz der finanziellen Belastungen fortgesetzt werden sollte.
Die Dillenburger GRÜNEN beantragten am 24. Februar einen sofortigen Vergabestopp für das Hallenbad Aquarena. Ihr Argumentation basierte auf der Sorge um die finanzielle Zukunft der Stadt, insbesondere angesichts eines Defizits von über einer Million Euro pro Jahr und der Erkenntnis, dass die Sanierungskosten nicht durch Einnahmen wieder erwirtschaftet werden können.
Dieser Antrag verdeutlicht die Spannungsfeld zwischen den notwendigen Investitionen in die Infrastruktur und den finanziellen Möglichkeiten der Kommune. Einerseits ist das Aquarena als wichtige Einrichtung für die Lebensqualität und die sportliche Förderung der Bevölkerung von unschätzbarem Wert. Andererseits erfordern die gestiegenen Kosten eine sorgfältige Abwägung aller Optionen und eine transparente Kommunikation mit den Bürgern.
Die politische Debatte spiegelte die grundsätzliche Frage wider, wie kommunale Bauprojekte, insbesondere bei Anlagen mit spezifischen technischen Anforderungen wie Schwimmbädern, besser geplant und kontrolliert werden können, um derart extreme Kostensteigerungen zu vermeiden.
Vergabeverfahren und Auftragsvergabe
Die Vergabe der Planungsleistungen für die Sanierung des Aquarena erfolgte in mehreren Schritten und unterschiedlichen Verfahren. Für die Tragwerksplanung wurde ein Verhandlungsverfahren durchgeführt, das am 3. Juni 2024 abgeschlossen wurde. Den Zuschlag erhielt die Engelhardt + Weese GmbH aus Dillenburg, die für die Planung der tragenden Konstruktionen verantwortlich zeichnet.
Für die Objektplanung Gebäude, insbesondere die Architektur, wurde ebenfalls ein Verhandlungsverfahren durchgeführt, das im November 2023 abgeschlossen wurde. Hier konnte das Architekturbüro Anderhalten Architekten das Projekt für sich entscheiden. Das Büro zeigte sich in einer Stellungnahme erfreut über die Zusammenarbeit mit der Oranienstadt Dillenburg und betonte die Herausforderungen des Projekts.
Die Vergabenummer für den Tragwerksplanungsauftrag lautet DIL-2024-0001. Die Teilnahmefrist für dieses Verfahren endete am 22. Februar 2024 um 23:59 Uhr, die Angebote mussten bis zum gleichen Zeitpunkt eingereicht werden. Die Bindefrist der Angebote wurde auf den 23. April 2024 festgelegt. Der Ausführungsbeginn für die Tragwerksplanung war der 3. Juni 2024, das Projekt soll bis zum 31. Juli 2026 abgeschlossen sein.
Die Vergabe der Planungsleistungen an lokale oder regionale Unternehmen wie Engelhardt + Weese und Anderhalten Architekten kann als strategische Entscheidung der Stadt Dillenburg interpretiert werden, um die regionale Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig das lokale Know-how für dieses wichtige Projekt zu nutzen.
Bauablauf und Zeitplan
Die geplanten Bauarbeiten für die Sanierung des Aquarena umfassen einen Zeitraum von rund zwei Jahren, was für eine umfassende Sanierung eines Schwimmbads als relativ realistisch angesehen werden kann. Der Ausführungsbeginn für die Tragwerksplanung war der 3. Juni 2024, das Projekt soll bis zum 31. Juli 2026 abgeschlossen sein.
Die lange Bauzeit ist typisch für umfangreiche Schwimmbadsanierungen, da mehrere Gewerke koordiniert werden müssen und die Trocknungszeiten für spezielle Baustoffe berücksichtigt werden müssen. Zudem erfordern Sanierungen an laufenden Betriebe besondere Planung, um die Beeinträchtigungen für die Nutzer so gering wie möglich zu halten.
Die Bauarbeiten umfassen die Sanierung des Holztragwerks, der Dachkonstruktion, der Fassade und der Badeplattform mit Wasserrutsche. Besonders aufwändig sind die Arbeiten an den Abdichtungen der Beckenumgänge und die Erneuerung der Wasseraufbereitungstechnik, die höchsten Anforderungen an Präzision und Fachkenntnis erfordern.
Während der Schließungsphase ist nicht nur der öffentliche Badebetrieb eingestellt, sondern auch der wichtige Schul- und Vereinssport. Die 26 Schulen und Schul-AGs sowie die drei KiTas und über 20 Vereine müssen alternative Trainingsmöglichkeiten finden, was zusätzliche organisatorische Herausforderungen mit sich bringt.
Maßnahmen während der Sanierungsphase
Die Schließung des Aquarena für die Dauer der Sanierung wirft die Frage nach Ersatzlösungen für die Badegäste und die sportlichen Nutzer auf. Die Stadt Dillenburg hat mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Belastung für die Bevölkerung zu minimieren:
Für Besitzer von Geldwertkarten besteht die Möglichkeit, sich diese erstatten zu lassen. Ein entsprechender Vordruck ist unter www.aquarena.org, bei den Stadtwerken, im Stadthaus, dem Rathaus oder dem Alten Rathaus erhältlich. Ausgefüllte Formulare können zusammen mit der Geldwertkarte an die Servicebetriebe der Stadt Dillenburg GmbH, Sophienstraße 1, 35683 Dillenburg oder an Aquarena Dillenburg, Stadionstraße 10, 35683 Dillenburg gesendet werden. Alternativ können die Karten mit Vermerk "Aquarena Dillenburg" in die jeweiligen Briefkästen aller städtischen Liegenschaften eingeworfen werden.
Besitzer von Geldwertkarten haben jedoch auch die Möglichkeit, ihre Karten weiter zu nutzen. Die Karten behalten ihre Gültigkeit und können im Freibad Oberscheld genutzt werden, allerdings ohne Rabattierung.
Eine besondere Maßnahme für Familien mit Kindern ist die Öffnung eines Außenbeckens während der Sommersaison. Ab Montag, dem 30. Juni 2025, öffnet täglich das Außenbecken auf der Liegewiese des Aquarena. Kinder bis sieben Jahre können die Anlage bei sommerlichen Temperaturen in der Zeit von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr zum Spielen und Planschen nutzen. Der Eintritt ist kostenfrei, der Zutritt für Kinder ist jedoch nur in Begleitung eines Erwachsenen möglich. Erreicht werden kann das Becken über die Tür links neben dem Haupteingang, die zur Terrasse und Liegewiese führt. Die Toiletten im Gebäude können beim Besuch ebenso genutzt werden, wie die Kaltwasser-Dusche auf dem Außengelände.
Diese Maßnahmen zeigen, dass die Stadt Dillenburg bestrebt ist, während der Sanierungsphase zumindest Teile des Angebots aufrechtzuerhalten und insbesondere Familien mit Kindern ein alternatives Angebot zu machen.
Fazit
Die Sanierung des Aquarena in Dillenburg steht exemplarisch für die Herausforderungen kommunaler Bauprojekte im 21. Jahrhundert. Die Entwicklung von 500.000 Euro zu potenziell über 10 Millionen Euro zeigt, wie wichtig eine gründliche Planung und realistische Kostenermittlung bei komplexen Bauprojekten sind. Besonders bei Schwimmbädern mit ihren speziellen technischen Anforderungen sind unvorhergesehene Kostensteigerungen nicht ungewöhnlich.
Die Ursachen für die extreme Kostensteigerung liegen in mehreren Faktoren: unvorhergesehene Mängel im Bauzustand, notwendige Ergänzungen der Sanierungsmaßnahmen für langfristige Funktionsfähigkeit, erhöhte Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sowie steigende Material- und Arbeitskosten.
Die politische Kontroverse rund um das Projekt zeigt die Spannungsfeld zwischen notwendigen Investitionen in die Infrastruktur und den finanziellen Möglichkeiten der Kommune. Die regionale Bedeutung des Aquarena als Landesleistungsstützpunkt Schwimmen und seine intensive Nutzung durch Schulen und Vereine unterstreichen die Wichtigkeit der Einrichtung für die gesamte Region.
Die Sanierung des Aquarena bietet die Chance, die Einrichtung nicht nur instand zu setzen, sondern auch technisch auf den neuesten Stand zu bringen und die Energieeffizienz zu verbessern. Gleichzeitig zeigt das Projekt die Notwendigkeit besserer Planungs- und Kontrollmechanismen bei kommunalen Bauprojekten auf, um ähnliche Kostensteigerungen in Zukunft zu vermeiden.
Die Zukunft des Aquarena hängt nun von der Fähigkeit der Stadtverwaltung und der politischen Gremien ab, eine tragfähige Lösung zu finden. Die multiplen Kostensteigerungen und die finanzielle Situation der Stadt machen eine sorgfältige Abwägung aller Optionen notwendig. Die Entscheidung wird langfristige Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität der Stadt haben und muss daher auf einer soliden Grundlage getroffen werden.