Straßensanierung der K 29 in Barsbüttel und Stemwarde: Umfangreiche Baumaßnahmen für die Verkehrssicherheit und bauliche Stabilität

Einführung

Die Kreisstraße 29 (K 29) zwischen Barsbüttel und Stemwarde, gelegen im Kreis Stormarn, unterliegt aktuell einer umfangreichen Sanierung. Ziel der Maßnahmen ist es, den baulichen Zustand der Straße zu verbessern und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu gewährleisten. Die Sanierung umfasst zwei Bauabschnitte, wobei der erste Abschnitt bereits vorzeitig abgeschlossen werden konnte. Insgesamt tragen die Gesamtkosten der Maßnahmen eine Summe von etwa 2,8 Millionen Euro, wobei der Kreis Stormarn als zuständige Behörde diese Kosten übernimmt.

Die Sanierungsarbeiten sind in zwei Phasen geplant, wobei sich die erste auf eine Deckenerneuerung und die zweite auf eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn konzentriert. Im Folgenden werden die genaue Planung, der zeitliche Ablauf, die Umleitungen sowie die organisatorischen Aspekte detailliert beschrieben.

Bauabschnitt 1: Willinghusener Landstraße – Deckenerneuerung

Der erste Bauabschnitt umfasst den Abschnitt der Willinghusener Landstraße, beginnend in Barsbüttel und endend am Kreuzungspunkt mit der Kreisstraße 80 (K 80). Die Länge dieses Abschnitts beträgt ca. 1,0 km. In diesem Bereich ist eine Deckenerneuerung vorgesehen, was bedeutet, dass die bestehende Fahrbahn abgetragen und durch eine neue ersetzt wird, ohne dass die gesamte Straßenstruktur grundlegend verändert wird.

Die Bauzeit für diesen Abschnitt wurde ursprünglich mit 3–4 Wochen kalkuliert. Allerdings konnten die Arbeiten zwei Wochen vor dem geplanten Termin im Dezember 2024 abgeschlossen werden. Dies lag unter anderem an günstigen Wetterbedingungen und einem reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten.

Verkehrsführung und Umleitungen

Während der Bauarbeiten wurde die Straße entsprechend dem Baufortschritt gesperrt. Die Umleitungen wurden sorgfältig ausgeschildert und mit lokalen Behörden, der Polizei und den Buslinienbetreibern abgestimmt. Für den ersten Bauabschnitt erfolgten die Umleitungen über die Bundesautobahnen 24 und 1, die über die Anschlussstelle Barsbüttel/K80 wieder zur K 29 führen.

Planung der Bauphasen

Innerhalb des ersten Bauabschnitts wurden mehrere Bauphasen definiert, um die Arbeiten in der Regel auf Wochenendarbeiten zu beschränken. So wurden beispielsweise Vollsperrungen am Freitagabend eingerichtet und am Montagmorgen wieder geöffnet. Diese Planung ermöglichte es, den regulären Verkehrsfluss während der Arbeitswochen weitgehend ungestört zu halten.

Der Kreis Stormarn betont, dass die Umleitungen sorgfältig ausgeschildert sind und dass sich die Bevölkerung auf die Bauarbeiten einstellen sowie rücksichtsvoll mit dem Personal und den Fahrzeugen auf der Baustelle umgehen sollte.

Bauabschnitt 2: Bahnhofstraße – Grundhafte Erneuerung

Der zweite Bauabschnitt ist deutlich umfangreicher und umfasst den Abschnitt der Bahnhofstraße in Stemwarde. Dieser Bauabschnitt beginnt am Kreuzungspunkt mit der Landstraße 222 (L 222) und endet am Kreuzungspunkt K 29 / K 80 / K 109. Die Länge dieses Abschnitts beträgt ca. 1,4 km, was bedeutet, dass die Sanierung hier nicht nur die Oberfläche der Straße, sondern auch die gesamte Straßenstruktur umfasst.

Zielsetzung und Bauzeit

Im Gegensatz zum ersten Bauabschnitt handelt es sich bei diesem Abschnitt um eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn, was bedeutet, dass alle Schichten der Straße – einschließlich der Unterlage – saniert werden. Dies ist erforderlich, um die bauliche Stabilität langfristig zu gewährleisten und um zukünftige Sanierungsmaßnahmen zu vermeiden.

Die Bauzeit für diesen Abschnitt wurde mit 3–4 Monaten kalkuliert. Die Arbeiten starteten im Juli 2024 und waren geplant, bis November 2024 abgeschlossen zu sein. Während der Bauarbeiten musste die Straße entsprechend dem Baufortschritt gesperrt werden.

Umleitungen und Verkehrsführung

Die Umleitungen für den zweiten Bauabschnitt erfolgten über die L 222 (Reinbeker Straße / Stemwarder Straße) nach Reinbek und anschließend über die L 94 (Möllner Landstraße) zurück über die K 80 zum Kreuzungspunkt K 29 / K 80 / K 109. Die Verkehrsführung wurde ebenfalls mit den zuständigen Behörden abgestimmt, um den Verkehrsfluss so weit wie möglich zu gewährleisten.

Koordination mit Behörden und Partnern

Die Verantwortung für die Planung, Durchführung und Finanzierung der Sanierungsarbeiten liegt beim Kreis Stormarn. Die Kosten für die gesamte Sanierung betragen etwa 2,8 Millionen Euro, was zeigt, dass es sich um eine umfangreiche Maßnahme handelt, die in den Fokus der regionalen Infrastrukturplanung gestellt wird.

Die Koordination der Maßnahmen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der Kreisverwaltung, der Polizei, der Verkehrsbehörde, dem Landesbetrieb Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) und den Buslinienbetreibern. Dies gewährleistet, dass die Sanierungsarbeiten nicht nur aus bautechnischer Sicht, sondern auch aus organisatorischer Sicht reibungslos ablaufen.

Die Verkehrsführung wurde so gestaltet, dass die Umleitungen sinnvoll und gut erreichbar sind. Zudem wurden die Umleitungen ausgeschildert, um die Verkehrsteilnehmer sicher und effizient durch die Baustelle zu leiten.

Auswirkungen auf die Bevölkerung und Verkehrsteilnehmer

Die Sanierungsarbeiten auf der K 29 haben in den betroffenen Bereichen – vor allem in Barsbüttel und Stemwarde – erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr. Insbesondere während der Vollsperrungen mussten Verkehrsteilnehmer alternative Routen wählen, was in einigen Fällen zu Verzögerungen führte. Die Kreisverwaltung hat daher explizit aufgerufen, sich auf die Baumaßnahmen einzustellen und die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen.

Zudem betont der Kreis Stormarn, dass die Rücksichtnahme auf die Arbeitenden auf der Baustelle besonders wichtig sei. Dies schließt nicht nur das Einhalten der Verkehrsregeln ein, sondern auch das Vermeiden von Störungen, die die Arbeit an der Baustelle behindern könnten.

Verlauf der Sanierungsarbeiten und aktueller Stand

Der erste Bauabschnitt wurde – wie bereits erwähnt – vorzeitig abgeschlossen, was auf eine gute Planung und Organisation zurückzuführen ist. Aktuell finden in diesem Abschnitt noch einige Restarbeiten statt, doch der Verkehr kann nahezu uneingeschränkt genutzt werden.

Der zweite Bauabschnitt ist noch im Gange und wird bis November 2024 andauern. Hier ist zu erwarten, dass die Arbeiten – insbesondere aufgrund der umfangreicheren Bauarbeiten – einen größeren Einfluss auf den Verkehr ausüben.

Fazit

Die Sanierung der Kreisstraße 29 zwischen Barsbüttel und Stemwarde ist ein Beispiel für eine gut geplante und koordinierte Infrastrukturmaßnahme. Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt konnten durch günstige Wetterbedingungen und eine effiziente Planung zwei Wochen vorzeitig abgeschlossen werden. Dies unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Organisation und Planung im Baubereich.

Der zweite Bauabschnitt, der mit einer grundhaften Erneuerung der Fahrbahn verbunden ist, ist zwar aufwendiger, aber notwendig, um die bauliche Stabilität der Straße langfristig zu gewährleisten. Die Kosten für die gesamte Sanierung von 2,8 Millionen Euro zeigen, dass es sich hierbei um eine Maßnahme handelt, die in den Fokus der regionalen Infrastrukturplanung gestellt wird.

Durch die Zusammenarbeit mit Behörden, der Polizei, den Buslinienbetreibern und anderen Partnern wurde gewährleistet, dass die Sanierungsarbeiten in ihrer Auswirkung auf den Verkehr so gering wie möglich blieben. Dennoch ist es wichtig, dass sich die Bevölkerung auf die Baumaßnahmen einstellt und die ausgeschilderten Umleitungen nutzt, um die Sicherheit auf der Baustelle zu gewährleisten.

Die Sanierung der K 29 zeigt, wie wichtig es ist, auch in kleineren Regionen auf den Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur zu achten. Insbesondere im Bereich der Straßensanierung ist es notwendig, sowohl kurzfristige als auch langfristige Maßnahmen zu planen, um die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität der Einwohner langfristig zu gewährleisten.

Quellen

  1. Kreis Stormarn – Pressemitteilung: K 29 – Straßensanierung Barsbüttel
  2. Kreis Stormarn – Pressemitteilung: K 29 – Straßensanierung Barsbüttel und Stemwarde vorzeitig abgeschlossen
  3. Stadt Oststeinbek – Pressemitteilung: K 29 – Straßensanierung in zwei Bauabschnitten
  4. Schleswagischer Hamburger Zeitung – Bericht zur Baustelle auf der K 29

Ähnliche Beiträge