Emissionsarme Asbestsanierung mit den ENVIRO-Verfahren von ASUP

Einleitung

Asbest ist ein Material, das in der Vergangenheit häufig im Bauwesen eingesetzt wurde, aufgrund seiner gesundheitlichen Risiken jedoch besondere Vorsichtsmaßnahmen erfordert. Die fachgerechte Sanierung von asbesthaltigen Materialien ist ein komplexes Unterfangen, das spezialisierte Verfahren und professionelles Know-how erfordert. Die ASUP GmbH hat sich als führender Anbieter für Produkte und Lösungen im Bereich Arbeitsschutz und dem sicheren Umgang mit Gefahrstoffen etabliert. Das Unternehmen bietet mit seinen ENVIRO-Fräsverfahren BT40, BT43 und BT44 zertifizierte, emissionsarme Methoden zur Entfernung von asbesthaltigen Materialien. Dieser Artikel beleuchtet die Verfahren, ihre Anwendungsbereiche, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Vorteile für Bauherren und Fachunternehmen.

Die ASUP GmbH: Ein Unternehmen mit Expertise im Bereich Schadstoffsanierung

Die ASUP GmbH wurde 1998 als Handelsunternehmen gegründet und hat sich über die Jahre zu einem bedeutenden Ausrüster für Sanierungs- und Entsorgungsbetriebe entwickelt. Das Unternehmen hat seine Eigenmarken CLEANDRESS, CLEANBREATH und SUPERBAG erfolgreich am Markt positioniert. Durch erstklassigen Service und schnelle Liefermöglichkeiten aus dem eigenen Lager hat ASUP eine bedeutende Position am Markt sowie Anerkennung der Kunden gewonnen.

Mit über 25 Jahren Erfahrung ist die ASUP GmbH spezialisiert auf Produkte und Lösungen in den Bereichen Arbeitsschutz (PSA) und sicherem Umgang mit Gefahrstoffen. Das Unternehmen ist Partner für Industrie, Handwerk, Kommunen und die Entsorgungswirtschaft. Mehr als 100 Mitarbeiter an fünf Standorten in Deutschland und der Schweiz garantieren Top Service und maximale Sicherheit.

Die Direktimporte, eine enge Zusammenarbeit mit allen namhaften Herstellern im PSA-Bereich und das große Einkaufsvolumen garantieren eine schnelle Produktverfügbarkeit und besonders attraktive Einkaufskonditionen. Mit dem Neubau der Zentrale in Seevetal bei Hamburg sind auf 7.000 Quadratmetern moderne Büro- und Konferenzräume sowie ein großzügiger Logistikbereich entstanden. Auch außerhalb der Geschäftszeiten können Kunden über den Onlineshop bestellen.

ASUP passt sein Lieferprogramm nicht starr an, sondern orientiert sich am Markt und den Anforderungen der Kunden. Die Kunden entscheiden selbst, welche Produkte sie zukünftig von ASUP beziehen möchten. Das Unternehmen garantiert seinen Kunden eine fachgerechte, nach modernsten Qualitätsstandards aufgestellte Ausführung seiner Dienstleistungen.

Asbestsanierung: Herausforderungen und rechtliche Rahmenbedingungen

Asbest wurde aufgrund seiner positiven Eigenschaften wie Wärme- und Schallschutz, Feuerbeständigkeit und Haltbarkeit bis in die 1980er Jahre vielseitig im Bauwesen eingesetzt. Erst als die gesundheitlichen Gefahren bekannt wurden, wurde der Einsatz schrittweise verboten. Dennoch finden sich heute noch in vielen Gebäuden, die vor 1990 errichtet wurden, asbesthaltige Materialien.

Die Sanierung von Asbest erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen, da die Fasern bei unsachgemäßer Handlung freigesetzt werden und ernste Gesundheitsrisiken wie Lungenkrebs und Mesotheliom verursachen können. Die rechtlichen Anforderungen an Asbestsanierungen sind in Deutschland in der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 519 geregelt. Diese Regel definiert Anforderungen an die Durchführung von Arbeiten mit asbesthaltigen Materialien.

Die TRGS 519 unterscheidet zwischen festgebundenen und schwachgebundenen Asbestprodukten. Festgebundene Asbestprodukte sind Materialien, in denen die Asbestfasern fest in eine Matrix eingebunden sind und nicht ohne weiteres freigesetzt werden können. Dazu gehören zum Beispiel Asbestzementplatten oder Rohre.

Schwachgebundene Asbestprodukte hingegen enthalten lose Fasern, die leicht freigesetzt werden können. Dazu gehören Asbestputz, Spachtelmassen, Spritzasbest und asbesthaltige Kleber. Diese Produkte haben eine Rohdichte von unter 1.000 kg/m³, und der hohe Gewichtsanteil an Asbest bedingt, dass die einzelnen Fasern nur schwach gebunden sind. Man erkennt diese Produkte an ihrer weichen Oberfläche und an Bruch- und Schnittkanten deutlich abstehende Faserbüschel.

In der Bautechnik wurden asbesthaltige Kleber und Putze bis 1982 eingesetzt, danach wurden sie verboten. Dennoch findet man sie heute noch in Gebäuden, die davor errichtet wurden. Erkennbar sind asbesthaltige Putze und Kleber am einfachsten durch einen hohen Faseranteil. Mit den asbesthaltigen Putzen wurden Wände, Decken und Lüftungsrohre, aber auch Bauteile aus Stahl, Stahlbeton, Aluminium und Holz vor 1980 bespritzt, um den Schallschutz, den Brandschutz, die Isolierung gegen Kälte oder den Feuchtigkeitsausgleich zu verbessern.

Die Sanierung schwachgebundener Asbestprodukte erfolgt gemäß Nr. 2.9 TRGS 519 ausschließlich durch geschultes Personal unter Einhaltung der TRGS 519 und modernster Technik. Hierfür kommen emissionsarme Verfahren zur Anwendung, die eine geringe Freisetzung von Asbestfasern gewährleisten.

Die ENVIRO-Fräsverfahren von ASUP: BT40, BT43 und BT44

Die ASUP-ENVIRO-Fräsverfahren BT40, BT43 und BT44 sind zertifizierte Systeme nach BGI 664 – DGUV 201-012 für die emissionsarme Sanierung von asbesthaltigen Materialien. Diese Verfahren wurden speziell für die Entfernung schwachgebundener Asbestprodukte entwickelt und bieten eine effiziente und sichere Alternative zu herkömmlichen Sanierungsmethoden.

BT40-Verfahren: Boden- und Randbearbeitung

Das ASUP-ENVIRO-Fräsverfahren BT40 ist ein emissionsarmes Verfahren zum Fräßen von asbesthaltigen, zähelastischen Untergründen. Es wird speziell für die Entfernung asbesthaltiger ausgehärteter Kleber und zähplastischer Materialien auf festen mineralischen Untergründen wie Estrich und Beton eingesetzt.

Bei diesem Verfahren wird eine hochleistungsfähige Maschinentechnik mit kontrollierter und gefilterter Luftabsaugung von umfangreich geschultem Personal eingesetzt. Auf den Aufbau eines sogenannten Schwarzbereichs mit Vierkammerschleuse, Unterdruckhaltegeräten und Folienschutzwänden kann dabei verzichtet werden. Das ASUP-ENVIRO-Verfahren ist nicht nur sicher, sondern auch schneller und kostengünstiger als herkömmliche Methoden.

BT43-Verfahren: Wand- und Randbearbeitung

Das ASUP-ENVIRO-Fräsverfahren BT43 ist ein emissionsarmes Verfahren zum Fräßen asbesthaltiger, zähelastischer Untergründe. Es wird speziell für die Entfernung asbesthaltiger Wandbekleidungen wie Putze und Spachtelmassen von festen mineralischen Untergründen wie Wänden und Fensterlaibungen eingesetzt.

Das BT43-Verfahren ermöglicht eine rückstandslose Entfernung der asbesthaltigen Materialien, ohne dass große Mengen an Abfall entstehen. Die präzise Frästechnik ermöglicht eine schonende Behandlung der darunterliegenden Substrate, so dass diese weiterverwendet werden können.

BT44-Verfahren: Decken- und Randbearbeitung

Das ASUP-ENVIRO-Fräsverfahren BT44 ist ein emissionsarmes Verfahren zum Fräßen asbesthaltiger, zähelastischer Untergründe. Es wird speziell für die Entfernung asbesthaltiger Deckenbekleidungen wie Putze und Spachtelmassen von festen mineralischen Untergründen eingesetzt.

Die Sanierung von Decken stellt besondere Herausforderungen dar, da die Materialien sich oft in schwer zugänglichen Bereichen befinden und die Gefahr der Kontamination größer ist. Das BT44-Verfahren wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt und ermöglicht eine sichere und effiziente Entfernung der asbesthaltigen Materialien auch in schwierigen geometrischen Verhältnissen.

Praxiserfahrung: Die Sanierung eines Trinkwasser-Hochbehälters in Eschau

Ein eindrucksvolles Beispiel für den Einsatz der ENVIRO-Fräsverfahren von ASUP ist die Sanierung eines Trinkwasser-Hochbehälters im bayerischen Markt Eschau (Landkreis Miltenberg, Unterfranken). Bei diesem Projekt kamen erstmals alle drei emissionsamen, nach BGI 664 – DGUV 201-012 zertifizierten Asbestsanierungssysteme der Werner System-Demontage GmbH zum Einsatz.

Mit der bundesweit bislang seltenen Komplettausstattung des ASUP-Enviro-Fräsverfahrens (BT40, BT43 und BT44) konnte das Team des westfälischen Entsorgungsfachbetriebs nacheinander sowohl die Betonböden, -wände und -decken der Wasserspeicher rückstandslos von dem alten Schutzanstrich und einer darunter liegenden, asbesthaltigen Putzschicht befreien.

Die Sanierung erfolgte unter höchsten Schutzansprüchen, da sie im laufenden Betrieb des Wasserwerks stattfand. Die Erneuerung der Hochbehälter Eschau und Hobbach ist Teil einer mehr als 8 Mio. Euro teuren Neustrukturierung der Wasserversorgung des Marktes Eschau. Weitere Maßnahmen sind ein Anbau mit neuer Technik im Wasserwerk, die Ertüchtigung eines Tiefbrunnens sowie die Erneuerung von Versorgungsleitungen in der Gemarkung Hobbach.

Dieses Projekt zeigt, dass die ENVIRO-Fräsverfahren von ASUP auch unter besonderen Anforderungen wie dem Betrieb in sensiblen Bereichen oder bei komplexen Geometrien eingesetzt werden können. Die geringe Emission der Verfahren ermöglicht eine Sanierung ohne große bauliche Maßnahmen zur Isolierung der Bereiche, was Zeit und Kosten spart.

Vorteile der ENVIRO-Fräsverfahren im Vergleich zu herkömmlichen Methoden

Die ENVIRO-Fräsverfahren von ASUP bieten gegenüber herkömmlichen Asbestsanierungsmethoden mehrere entscheidende Vorteile:

  1. Geringe Emissionen: Die Verfahren sind nach BGI 664 – DGUV 201-012 zertifiziert und gewährleisten eine geringe Exposition gegenüber Asbestfasern. Dies reduziert das Gesundheitsrisiko für das Sanierungspersonal und die Anwohner.

  2. Kein Schwarzbereich erforderlich: Durch die kontrollierte und gefilterte Luftabsaugung kann auf den Aufbau eines aufwändigen Schwarzbereichs mit Vierkammerschleuse, Unterdruckhaltegeräten und Folienschutzwänden verzichtet werden. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten.

  3. Effizienz: Die Fräsverfahren ermöglichen eine schnelle und rückstandslose Entfernung der asbesthaltigen Materialien. Die präzise Technik ermöglicht eine schonende Behandlung der darunterliegenden Substrate, so dass diese weiterverwendet werden können.

  4. Kosteneffizienz: Durch den Wegfall aufwändiger baulicher Maßnahmen zur Isolierung und die schnellere Durchführungszeit sind die ENVIRO-Fräsverfahren in der Regel kostengünstiger als herkömmliche Methoden.

  5. Flexibilität: Die Verfahren können vielseitig eingesetzt werden – bei Boden-, Wand- und Deckensanierungen in verschiedenen Bereichen von Wohngebäuden bis hin zu industriellen Anlagen.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Zertifizierungen

Die ENVIRO-Fräsverfahren von ASUP sind nach BGI 664 – DGUV 201-012 zertifiziert. Diese Zertifizierung bestätigt, dass die Verfahren die Anforderungen an Verfahren mit geringer Exposition gegenüber Asbest bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten erfüllen.

Die DGUV Information 201-012 (früher BGI 664) ist eine wichtige Richtlinie im Bereich der Asbestsanierung. Sie beschreibt Verfahren, bei denen durch technische und organisatorische Maßnahmen eine geringe Exposition gegenüber Asbestfasern erreicht werden kann. Dies ermöglicht eine einfachere und kostengünstigere Durchführung von Sanierungsarbeiten.

Weitere relevante rechtliche Rahmenbedingungen für Asbestsanierungen sind:

  • TRGS 519: Technische Regeln für Gefahrstoffe Asbest
  • LAGA Merkblatt 23: Vollzugshilfe zur Entsorgung asbesthaltiger Abfälle
  • Richtlinie für die Bewertung und Sanierung schwach gebundener Asbestprodukte in Gebäuden (Asbest-Richtlinie)

Bei jeder Asbestsanierung sind zudem verschiedene Formulare und Dokumente zu erstellen, darunter: - Gefährdungsbeurteilung mit Arbeitsplan - Betriebsanweisung - Unterweisungsnachweise - Anzeigen bei den zuständigen Behörden

ASUP unterstützt seine Kunden bei der Erstellung dieser Dokumente und stellt entsprechende Vorlagen zur Verfügung.

Beratung und Planung von Asbestsanierungen

Eine erfolgreiche Asbestsanierung erfordert eine sorgfältige Planung und Beratung. ASUP bietet seinen Kunden umfassende Beratungsleistungen an, die vor jeder Sanierungsmaßnahme durchgeführt werden.

Durch das geschulte Personal und den verantwortlichen technischen Geschäftsführer wird eine intensive Beratung des Kunden durchgeführt, die fachlich fundiert die notwendigen Maßnahmen dokumentiert und in einem entsprechenden Sanierungsplan festhält. Dieser Plan bildet die Grundlage für eine erfolgreiche und rechtssichere Durchführung der Sanierung.

Die Beratung umfasst folgende Aspekte: - Bewertung des Asbestgefahrens - Auswahl der geeigneten Sanierungsmethode - Planung der Durchführung und Arbeitsabläufe - Festlegung der notwendigen Schutzmaßnahmen - Organisation der Entsorgung der asbesthaltigen Abfälle - Dokumentation und Nachweispflichten

Fazit

Die Asbestsanierung ist ein komplexes und anspruchsvolles Unterfangen, das besondere Fachkenntnisse und geeignete Verfahren erfordert. Die ENVIRO-Fräsverfahren BT40, BT43 und BT44 von ASUP bieten eine zertifizierte, emissionsarme Alternative zu herkömmlichen Sanierungsmethoden. Sie ermöglichen eine schnelle, effiziente und kostengünstige Entfernung von asbesthaltigen Materialien bei gleichzeitiger Minimierung des Gesundheitsrisikos.

Die Vorteile der Verfahren – geringe Emissionen, kein Schwarzbereich erforderlich, Effizienz, Kosteneffizienz und Flexibilität – machen sie zu einer attraktiven Option für Bauherren und Fachunternehmen. Die Praxiserfahrung aus Projekten wie der Sanierung des Trinkwasser-Hochbehälters in Eschau zeigt, dass die Verfahren auch unter besonderen Anforderungen eingesetzt werden können.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Asbestsanierungen sind streng und erfordern eine sorgfältige Planung und Dokumentation. ASUP unterstützt seine Kunden in diesem Prozess mit umfassenden Beratungsleistungen und stellt sicher, dass alle Maßnahmen nach den geltenden Vorschriften durchgeführt werden.

Für Fachunternehmen und Bauherren, die eine professionelle und wirtschaftliche Lösung für die Asbestsanierung suchen, bieten die ENVIRO-Fräsverfahren von ASUP eine bewährte Alternative, die höchste Sicherheitsstandards mit Effizienz verbindet.

Quellen

  1. [ASUP GmbH](https://www.g

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