Die Themen Klimaschutz, Energieeffizienz und nachhaltige Baupraktiken sind im deutschen Gebäudesektor von immenser Bedeutung. Der durchschnittliche Energieverbrauch im Wohnungsbau ist hoch, und es besteht ein erheblicher Bedarf an Maßnahmen zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs und des ökologischen Fußabdrucks. Gerade in Zeiten sich stetig ändernder Förderprogramme, gesetzlicher Rahmenbedingungen und wachsender Vielfalt an Baustoffen und Technologien ist eine umfassende und aktuelle Informationsquelle für Bauwillige und Sanierer von entscheidender Bedeutung. Die Zielsetzung besteht darin, die Planung, Umsetzung und Umgestaltung von Gebäuden so zu gestalten, dass sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Ziele erreicht werden. Insbesondere der Fokus auf eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen und eine Erhöhung der Energieautarkie ist ein zentrales Anliegen, das durch das BUND-Jahrbuch „Ökologisch Bauen & Renovieren“ flankiert wird.
Dieses umfassende Nachschlagewerk dient seit Jahrzehnten als umfassender Leitfaden für Bauherren, Architekten, Handwerker und private Bauwillige. Es umfasst umfassende Informationen zu allen Phasen des baulichen Prozesses – von der Planung über die Baumaßnahmen bis hin zur Innenraumgestaltung und Instandhaltung. Besonders hervorzuheben ist die hohe inhaltliche Qualität des Werkes, die durch die umfassenden Abschnitte zu den Themen Musterhäuser (Neubau und Altbausanierung), Grünflächen um das Haus, Gebäudetechnik, Gebäudetypen und Innenraumgestaltung gekennzeichnet ist. Die aktuelle Ausgabe für das Jahr 2025 setzt diese Tradition fort und bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich des ökologischen Baus.
Das BUND-Jahrbuch „Ökologisch Bauen & Renovieren“ erscheint jährlich und ist seit 1985 im Erscheinungsjahr erschienen. Es wurde erstmals 1998 im Kiosk erhältlich und ist seitdem als Standardwerk für alle, die sich mit ökologischem Bauen und Sanieren auseinandersetzen, etabliert. Die aktuelle Ausgabe für das Jahr 2025 erschien am 03. Januar 2025 und umfasst insgesamt 236 Seiten im Format DIN A4. Der Preis beträgt 9,90 Euro, zuzüglich Versand bei Direktbestellung. Ein kostenpflichtiges E-Paper ist zudem für lediglich 7,90 Euro im Online-Vertrieb erhältlich. Die umfassende Berichterstattung zu den Themen Musterhäuser, Baustoffe, Bautechniken und Förderprogrammen ermöglicht es dem Nutzer, fundierte Entscheidungen im Rahmen seiner Bauvorhaben zu treffen.
Die Zielgruppe des Jahrbuchs umfasst nicht nur Endverbraucher, sondern auch Architekten, Baugewerbetreibende und Planungsbüros, die von der hohen inhaltlichen Qualität des Werkes profitieren. Insbesondere der Schwerpunkt auf den Themenbereichen „Grundlagen + Planung“, „Musterhäuser Neubau und Altbau“, „Grün ums Haus“, „Gebäudehülle“, „Haustechnik“ und „Innenraum-Gestaltung“ bietet umfassende Hilfestellungen für jede Phase des Bauprojekts. Die Inhalte werden dabei verständlich und anschaulich dargestellt, wobei Beispiele und praktische Tipps in allen Bereichen eine zentrale Rolle spielen. Die umfangreichen Literatur- und Internetverweise erleichtern darüber hinaus die Vertiefung der Themen und verleihen dem Werk einen hohen Informationswert.
Besonders hervorzuheben ist die umfassende Darstellung der Themen Bauphysik, Wärmedämmung und Energieeffizienz. So wird beispielsweise die Anwendung nachwachsender Baustoffe wie Hanf, Holzschwamm, Lehm und Ziegel in Kombination mit modernen Dämmverfahren thematisiert. Auch die Themen „Energiesparmaßnahmen“, „Wärmedämmung“ und „Fördertöpfe“ werden ausführlich behandelt und bieten somit eine fundierte Grundlage für die Umsetzung von Sanierungen im Bestand.
Ein besonderes Anliegen des BUND ist es, die Leser:innen für die ökologischen Herausforderungen im Gebäudesektor zu sensibilisieren. Die Forderung, den Ressourcenverbrauch im gesamten Bauprozess zu minimieren – von der Flächeninanspruchnahme über den Rohstoffeinsatz bis hin zu Energieverbrauch und Emissionen – wird dabei als zentrale Säule der nachhaltigen Bauweise verstanden. Insbesondere der Fokus auf eine Reduzierung des Energiebedarfs und die Schaffung von Wohnräumen mit hohem Wohnkomfort und gutem Innenraumklima steht im Vordergrund.
Die aktuelle Ausgabe für das Jahr 2025 setzt zudem Schwerpunkte auf den Paradigmenwechsel im Bauen und Sanieren, der auf der Konzentration auf das Wesentliche beruht. Dazu zählt beispielsweise das Konzept des „Energiesprungs“ nach der Vorstellung von Rob Hollands, das auf der serienmäßigen Herstellung von Bauteilen zur Reduzierung von Bauabfall und Emissionen abzielt. Ebenso wird auf die Bedeutung von Low-Tech-Häusern hingewiesen, die auf einfache, nachhaltige und langlebige Konzepte setzen.
Insgesamt ist das BUND-Jahrbuch „Ökologisch Bauen & Renovieren“ ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die sich mit dem Thema nachhaltiges Bauen und Sanieren auseinandersetzen. Es verbindet fundierte Fachkenntnisse mit praxisnahen Empfehlungen und aktuellen Informationen zu Förderprogrammen. Es dient als umfassender Leitfaden für Bauherren, die über den Mindeststandard hinausgehen und ein ökologisch optimiertes, energieeffizientes und gesundes Bauen anstreben. Die klare Gliederung der Themen und die umfassenden Service- und Beratungsangebote machen es zu einem wertvollen Ratgeber sowohl für Einsteiger als auch für Expert:innen im Bereich der Bauplanung.
Umfassender Themenüberblick im BUND-Jahrbuch 2025
Das BUND-Jahrbuch „Ökologisch Bauen & Renovieren“ 2025 gliedert sich in sechs zentrale Themenbereiche, die jeweils umfassend und praxisnah dargestellt werden. Diese Gliederung ermöglicht es dem Leser, gezielt auf Themen einzugehen, die für sein individuelles Bau- oder Sanierungsprojekt von Bedeutung sind. Die Themen sind in den Quellen ausführlich aufgeführt und bilden die Grundlage für ein tiefes Verständnis der Thematik.
Der erste Schwerpunkt liegt auf „Grundlagen + Planung“. Hierbei handelt es sich um die zentrale Voraussetzung für jedes erfolgreiche Bauprojekt. Im Rahmen dieser Kapitel werden die grundlegenden Prinzipien des ökologischen Bauens vorgestellt, darunter die Bedeutung von Flächennutzung, Flächensparen und der Vermeidung von Baurechtsinanspruchnahme. Besonderes Augenmerk gilt der sachgerechten Baugenehmigung, der Berücksichtigung von Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie der Zusammenarbeit mit Architekten, Ingenieuren und Energieberatern. Eine fundierte Planung ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die späteren Maßnahmen, insbesondere in den Bereichen Wärmedämmung, Gebäudetechnik und Baustoffauswahl, auch tatsächlich wirksam umgesetzt werden können.
Der zweite Schwerpunkt ist „Musterhäuser Neubau und Altbau“. In diesem Abschnitt werden konkrete Beispiele für gelungene Bauvorhaben vorgestellt, die als Vorbild dienen können. Die dargestellten Projekte umfassen sowohl Neubauten als auch Sanierungen bestehender Gebäude. Besonders hervorzuheben ist dabei die Darstellung von Musterhäusern, die als Musterausstellung dienen und die Umsetzbarkeit nachhaltiger Konzepte eindrücklich belegen. Diese Beispiele sind mit genauen Angaben zu Flächen, Baustoffen, Kosten, Energieverbrauch und Lebensdauer versehen, sodass sie als Orientshilfe dienen können. Besonders wertvoll ist dabei die Darstellung von Projekten mit hohem Fokus auf die Eigenleistung und die Nutzung regionaler und nachwachsender Baustoffe.
Der dritte Themenbereich lautet „Grün ums Haus“. Diese Thematik gewinnt an Bedeutung, da begrünte Fassaden, Dächer und Gärten nicht nur ästhetisch, sondern auch ökologisch von Vorteil sind. Sie wirken der Wärmeinselwirkung entgegen, verbessern das Stadtklima und tragen zur Biodiversität bei. Im Rahmen dieses Kapitels werden verschiedene Ansätze vorgestellt: von der Gestaltung von Dachgärten über begrünte Fassaden bis zu ausgewogenen Pflanzenkonzepten für Innenhöfe. Auch die Pflege von Grünflächen im Außenbereich und die Integration von Nisthilfen oder Blumenwiesen wird thematisiert.
Der vierte Bereich widmet sich der „Gebäudehülle“, insbesondere der Wärmedämmung und Feuchtesanierung. In diesem Abschnitt werden verschiedene Arten der Dämmung vorgestellt, darunter sowohl die Außendämmung als auch die Innendämmung. Besonders hervorzuheben ist die Betonung nachwachsender Baustoffe wie Hanf, Zellulose, Lehm und Holzwolle. Diese Materialien gelten als umweltverträglich, da sie CO₂-speichernd und leicht abbaubar sind. Auch die Themen Feuchtesanierung und Feuchteschutz werden behandelt, da eine feuchte Gebäudehülle zu Schimmelbefall und Bauteilschäden führen kann. Besonders wichtig ist dabei die sorgfältige Planung der Feuchedämmung, um den Feuchtehaushalt des Gebäudes zu erhalten.
Der fünfte Schwerpunkt liegt auf der „Haustechnik“. In diesem Kapitel werden verschiedene Arten von Heizungsanlagen vorgestellt, darunter Wärmepumpen, Solaranlagen, Brennstoffzellenheizungen und Kombianlagen aus Heizung und Lüftung. Es wird auf die Vor- und Nachteile der jeweiligen Technologien eingegangen, um eine fundierte Entscheidung für das eigene Projekt zu ermöglichen. Insbesondere wird auf die Bedeutung der Energienutzung und der Integration erneuerbarer Energien hingewiesen. Auch die Themen Lüftung, Trinkwassererzeugung und der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen sind im Kapitel enthalten. Die Empfehlungen orientieren sich an den neuesten Erkenntnissen der Bauphysik und dem Bedarf an Energieautarkie.
Der sechste und letzte Themenbereich lautet „Innenraum-Gestaltung für gutes Raumklima“. Hierbei geht es um die Gestaltung von Wohnräumen, die sowohl funktional als auch gesundheitsfördernd sind. Besonderes Augenmerk gilt der Verwendung von Baustoffen mit geringen Schadstoffemissionen, der Gestaltung von Räumen mit ausreichend Tageslicht und der Optimierung der Luftfeuchtigkeit. Auch die Wahl von Möbeln und Einrichtungsgegenständen, die auf ihre Umweltverträglichkeit und Haltbarkeit überprüft wurden, wird empfohlen. Die Kapitel vermitteln ein tiefes Verständnis dafür, wie ein Wohnraum gestaltet werden kann, der sowohl optisch ansprechend als auch gesundheitlich unbedenklich ist.
Förderung, Bauphysik und bautechnische Umsetzung
Die Themen Förderung, Bauphysik und bautechnische Umsetzung sind zentrale Säulen des BUND-Jahrbuchs „Ökologisch Bauen & Renovieren“ 2025. Diese Themenbereiche werden im Werk ausführlich und praxisnah dargestellt, wobei die umfassenden Informationen auf aktuellen Erkenntnissen und aktuellen Förderprogrammen basieren. Insbesondere im Bereich der Förderung wird den Leser:innen eine umfassende Übersicht geboten, die es ihnen ermöglicht, von staatlichen Förderungen zu profitieren, die auf den Schwerpunkt des Klimaschutzes und der Energieeffizienz abzielen.
Die Förderung im Bereich des ökologischen Baus und der Sanierung ist ein zentrales Anliegen, da die hohen Anfangsausgaben für nachhaltige Baustoffe und Technologien oft abschreckend wirken. Das BUND-Jahrbuch stellt daher aktuelle Förderprogramme vor, die insbesondere für Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Verbesserung der Dämmung und zur Umstellung auf regenerative Heizsysteme gel gel gelten. Besonders hervorzuheben ist dabei die Förderung von Maßnahmen zur Energieeffizienz, die durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) geregelt ist. Dieses Gesetz stellt die Grundlage für die Energieeffizienz von Gebäuden in Deutschland dar und legt Mindestanforderungen an den Energiebedarf, die Wärmedämmung und die Heizungsanlagen fest.
Neben den allgemeinen Förderprogrammen wird auch auf spezielle Fördermodelle für bestimmte Bauteile und -verfahren hingewiesen. So werden beispielsweise Maßnahmen zur Wärmedämmung von Außenwänden, Dachflächen und Fußböden gefördert. Auch die Sanierung von Altbauten wird durch verschiedene Fördertöpfe unterstützt, die insbesondere auf die Reduzierung des Energiebedarfs abzielen. Besonders wichtig ist dabei die Förderung von Maßnahmen, die auf die Verbesserung des Innenraumklimas abzielen, beispielsweise durch die Verwendung von bauphysikalisch vorteilhaften Baustoffen wie Lehm, Ziegel oder Holzschwamm.
Die Bauphysik ist ein zentraler Bestandteil der Bauplanung, insbesondere bei der Gestaltung der Gebäudeteile wie Wand, Dach und Boden. Im BUND-Jahrbuch werden die Grundlagen der Wärme- und Feuchtespeicherung, der Wärmestrom und der Feuchteübergang ausführlich erläutert. Besonders hervorzuheben ist dabei die Bedeutung der Feuchtesanierung, da eine feuchte Gebäudehülle zu Schimmelbefall, Feuchteschäden und Mietminderungsansprüchen führen kann. Die Kapitel zu Bauphysik vermitteln ein tiefes Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Baustoffen, Feuchtegehalt und Wärmedämmung.
Auch die bautechnische Umsetzung wird im Werk umfassend dargestellt. So werden beispielsweise die Vor- und Nachteile der Innen- und Außendämmung erläutert, wobei die Empfehlung lautet, bei bestehenden Gebäuden die Außendämmung zu bevorzugen, da sie eine bessere Wärmeleitfähigkeit und eine geringere Gefahr von Tauwasserbildung aufweist. Auch die Verwendung von Baustoffen mit geringer Wärmespeicherung und hoher Wärmeleitfähigkeit wird thematisiert. Besonders wichtig ist dabei die sachgemäße Verarbeitung der Bauteile, da Fehlstellen in der Dämmung zu Wärmeverlusten führen können.
Die Bautechnik wird zudem durch die Empfehlung ergänzt, auf die Verwendung von Baustoffen mit geringen Schadstoffemissionen zu achten. Besonders hervorzuheben ist dabei die Verwendung von Baustoffen wie Lehm, Ziegel, Zellulose und Hanf, die sowohl ökologisch als auch gesundheitlich unbedenklich sind. Auch die Verwendung von Farben, Lacken und Bekleidungsmaterialien, die auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft wurden, wird empfohlen. Die Kapitel zur Bautechnik vermitteln ein umfassendes Verständnis dafür, wie ein Gebäude dauerhaft und nachhaltig errichtet werden kann.
Praxisbeispiele und Gestaltungsempfehlungen für nachhaltiges Wohnen
Die umfassenden Praxisbeispiele im BUND-Jahrbuch „Ökologisch Bauen & Renovieren“ 2025 dienen der Anregung und Orientierung für Bauherren und Sanierer, die konkrete Umsetzungsvorhaben planen. Diese Beispiele stammen aus verschiedenen Baubereichen und stellen gelungene Umsetzungen von ökologischen Konzepten dar, die sowohl in Neubauten als auch in Altbausanierungen Anwendung finden konnten. Besonders hervorzuheben ist, dass sämtliche Projekte die Kriterien der Energieeffizienz, Langlebigkeit und Gesundheit im Innenraum erfüllen. Die Beispiele sind mit genauen Angaben zu Fläche, Baustoffen, Kosten, Energieverbrauch und Lebensdauer versehen, wodurch sie als Orientshilfe für nachhaltige Bauvorhaben dienen können.
Ein Beispiel für ein Musterhaus im Neubau stellt ein Einfamilienhaus dar, das ausschließlich mit Baustoffen aus heimischer, nachwachsender Rohstoffquelle errichtet wurde. Dazu zählten unter anderem Holz, Lehm, Hanf und Zellulose. Die Wärmedämmung erfolgte ausschließlich durch natürliche Werkstoffe, wobei auf eine Kombination aus Innen- und Außenwänden geachtet wurde, um eine dauerhafte Wärmespeicherung im Mauerwerk zu sichern. Die Heizungsanlage basierte auf einer Luft-Wärmepumpe mit Lüftungsspange, die eine hohe Energieeffizienz erzielte. Die Kosten für das gesamte Projekt lagen knapp über dem Durchschnittspreis für einen Neubau, wurden aber durch Fördergelder und geringe laufende Betriebskosten innerhalb von zehn Jahren wettgemacht.
Ein weiteres Beispiel betrifft die Sanierung eines älteren Gebäudes aus dem Jahr 1952. Hierbei wurde ein umfassendes Modernisierungskonzept umgesetzt, das auf der Reduzierung des Energiebedarfs und der Verbesserung des Innenraumklimas abzielte. Besonders hervorzuheben ist die Sanierung der Dachflächenhaut mittels einer Dachdämmschicht aus Zellulose, die eine hohe Dämmwirksamkeit und geringe Umweltbelastung aufwies. Auch die Fenster wurden ausgetauscht, wobei auf die Verwendung von Dreischalig-Isolierverglasungen geachtet wurde. Die Heizung wurde auf eine Wärmepumpe umgestellt, die über eine Pufferspeicherung mit Solaranlagen kombiniert wurde. Die Sanierungsmaßnahmen führten zu einer Senkung des Energiebedarfs um über 70 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.
Auch in Bezug auf die Innenraumgestaltung werden umfassende Empfehlungen gegeben. So wird beispielsweise empfohlen, auf die Verwendung von Möbeln aus recycelten Werkstoffen zu achten, da diese die Lebensdauer von Möbeln verlängern und den Ressourcenverbrauch senken. Auch die Gestaltung von Räumen mit ausreichend Tageslicht und der Einbau von Lüftungssystemen zur Verbesserung der Luftqualität wird empfohlen. Besonders hervorzuheben ist die Empfehlung, auf die Verwendung von Baustoffen mit geringen Schadstoffemissionen zu achten, da diese das Innenraumklima positiv beeinflussen.
Die Gestaltung von Außenflächen wird ebenfalls umfassend behandelt. So werden beispielsweise Beispiele für begrünte Dächer und Fassaden vorgestellt, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch von Vorteil sind. Auch die Gestaltung von Innenhöfen mit Bepflanzung und Nisthilfen zur Förderung der Biodiversität wird empfohlen. Die Beispiele zeigen eindrücklich, wie nachhaltige Baupraktiken in der Praxis umgesetzt werden können und welche Vorteile sie bringen.
Fazit
Das BUND-Jahrbuch „Ökologisch Bauen & Renovieren“ 2025 ist ein umfassender und fundierter Ratgeber für Bauherren, Sanierer und alle, die sich mit der Thematik des ökologischen Baus und der Sanierung auseinandersetzen. Es liefert aktuelle Informationen zu den Themen Förderung, Bauphysik, Gebäudetechnik und Gestaltung, die auf den neuesten Erkenntnissen der Bauphysik und des Umweltschutzes basieren. Die umfassenden Praxisbeispiele und die detaillierte Darstellung von Musterhäusern, Baustoffen und Heizsystemen ermöglichen eine fundierte Entscheidung für ein nachhaltiges und energieeffizientes Bauvorhaben.
Die umfassenden Kapitel zu den Themen „Gebäudehülle“, „Haustechnik“ und „Innenraum-Gestaltung“ liefern wertvolle Hinweise für eine barrierefreie, gesunde und langlebige Bauweise. Besonders hervorzuheben ist die hohe inhaltliche Qualität des Werkes, die durch die klare Gliederung und die umfassenden Serviceleistungen wie Kontaktadressen, Internet-Links und Literaturhinweise ergänzt wird. Das Buch ist somit sowohl für Einsteiger als auch für Experten ein unverzichtbares Hilfsmittel, das sowohl im Planungs- als auch im Baustadium zur Anwendung kommen kann.
Die aktuelle Ausgabe für das Jahr 2025 setzt die langjährige Tradition des BUND-Jahrbuchs fort, die 1985 begann und seit 1998 im Kiosk erhältlich ist. Es ist ein umfassendes Nachschlagewerk, das sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Einsatz geeignet ist. Die umfassenden Informationen zu Förderprogrammen, Baustoffen und Bautechniken sichern eine fundierte und nachhaltige Bauplanung ab.
Quellen
- BUND-Jahrbuch 2025 – Ökologisch Bauen & Renovieren
- BUND-Jahrbuch 2025 – Ökologisch Bauen & Renovieren (oekoplus.de)
- BUND-Jahrbuch 2025 – Ökologisch Bauen & Renovieren (Bund BW)
- BUND-Jahrbuch 2024 – Ökologisch Bauen & Renovieren (oekoplus.de)
- BUND-Jahrbuch – Ökologisch Bauen & Renovieren (Ziel-Marketing)