Bauen, Wohnen und Renovieren: Die Messe Rheinberg als zentraler Anlaufpunkt für Neues und Praktisches

Die Messe Bauen + Wohnen in Rheinberg hat sich in den letzten Jahren als etablierter Fixpunkt in der nordrhein-westfälischen Realitätswelt des selbstbestimmten Wohnens bewiesen. Ob Sanierung, Modernisierung oder der Bau eines ganz neuen Eigenheims – die lokale Messe vermittelt jährlich auf einem breiten Informationsangebot praktische und aktuelle Impulse für Heimwerker, Bauinteressierte und Immobilienenthusiasten. Mit regionalen Akteuren im Vordergrund, kombiniert sie Beratung, Exponate und Technologie, wodurch sie sowohl informativ als auch inspirierend bleibt.

In ihrer 22. Auflage fand die Messe am 27., 28. und 29. Januar 2023 in der Messe Niederrhein, An der Rheinberger Heide 5 in 47495 Rheinberg, statt. Zahlreiche Besucher kamen angetan von regionalen und überregionalen Ausstellern, um sich bei der Planung von Modernisierungen, Neubauten oder Gartenprojekten zu inspirieren und beraten zu lassen. Die Messe thematisierte auch aktuelle Herausforderungen wie steigende Energiepreise, weshalb die Präsentation von Energiesparlösungen eine besondere Rolle spielte. Zudem standen bei diesem Jahr erstmals Themen wie Feng-Shui und Gartengestaltung im Fokus, die das Messeprogramm erweiterten und neue Aspekte der Umgebungsgestaltung beleuchten.

In diesem Artikel werden die relevanten Aspekte der Messe Bauen + Wohnen in Rheinberg detailliert beschrieben, inklusive Ausstellungsstruktur, Ausgangssituation vor Ort, Veranstalterkompetenzen und der Rolle der fachlichen Vorträge. Zudem wird auf die Rolle der Messe als Plattform für Personalbedarf und die Entwicklung innerhalb der Messegemeinschaft eingegangen.


Die Messe als Regionaler Treffpunkt

Die Messe Bauen + Wohnen in Rheinberg ist eine Veranstaltung, die sich klar in der Funktion als regionale Schnittstelle zwischen Handwerk und Privatperson positioniert. Die Dominanz regionaler Aussteller – fast 90 % stammen aus der lokalen Umgebung – trägt maßgeblich zur Schaffung einer vertrauensvollen, konkreten Angebotslandschaft bei. Für Besucher aus der Region wird dadurch nicht nur ein Angebot an Informationen geboten, sondern sie erhalten auch die Gelegenheit, in persönlichen Gesprächen mit Handwerkermeistern und Unternehmern konkrete Fragen zu klären und auf Empfehlungen zurückzugreifen.

Die Messehallen in der Messe Niederrhein am Rheinberger Annaberg boten 2023 wieder die Plattform, in der sich Themen wie Renovierung, Modernisierung sowie energieeffizientes Bauen präsentieren lässt. Der große Andrang an Messebesuchern, die aus der Region nach Rheinberg reisten, unterstreicht die Relevanz der Veranstaltung für den lokalen Real Estate-Bereich. Das Jahr 2023 markierte nicht nur die Rückkehr zur vorklimpernischen Besucherzahl, sondern auch die Wiederholung des klassischen Messeformats, mit erweiterten Highlights, die Interessierten neue Impulse gaben.


Vielfältige Ausstellungs- und Informationsangebote

Die Messe kombiniert die klassischen Themen des Baumeisters, Heimwerkers und Renovierers zu einem breiten Portfolio an Themen, Produkten und Dienstleistungen. Die folgenden Bereiche standen 2023 besonders im Vordergrund:

1. Bauen und Modernisieren

Ein zentrales Thema der Messe war die Planung und Realisation von Bauten, sowohl Neubauten als auch Modernisierungen bestehender Immobilien. Mit dabei waren beispielsweise Unternehmen, die sich auf Dachdeckerarbeiten, Bauplanung, Rohbau und Fertigbau spezialisieren. Unter den Ausstellern war auch eine Künstlerklinik von Steinmetzen – ein Dachdeckerbetriebevertreter hatte gezeigt, wie traditionelle Handwerksmethoden in modernen Bauprozessen angewandt werden können.

Die Messe war also ein Ort, an dem sowohl kreative Ideen als auch technische Expertisen zusammentrafen, sodass für die verschiedenen Phase des Baus ein breit gefächertes Beratungs- und Informationspaket geboten wurde. Besondere Aufmerksamkeit galt zudem den Materialien, die energieeffizient und langlebig sind, wobei Fenster, Türen, Fassaden und Badezimmerdesign starke thematische Schwerpunkte bildeten.

2. Energiesparen in der Praxis

Gegeben die steigenden Energiekosten, war das Thema Energiesparen 2023 stärker denn je in den Vordergrund gestellt. Es wurden praktische Beispiele für die Reduzierung von Strom- und Gasverbrauch vorgestellt. Besonders populär war die Präsentation von Photovoltaikanlagen. Ein Bericht legte nahe, dass die Messe 2023 ein ausführliches Informationsangebot hierzu bot, da Photovoltaik laut dem Messemagazin eine besondere Stellung einnimmt.

Auch Handwerker aus der Region, wie Peter Lintzen vom Holzfachbetrieb van Aaken, zeigten, wie sie klassische Techniken auf moderne Energiesparprobleme anwenden. Sein Ausstellungsstand beinhaltete interaktive Mitmachaktionen – so beispielsweise mit Rettungssanitätern, die am Stand gemeinsam mit Ausstellern praktische Techniken demonstrierten.

3. Renovierung und Innenausbau

Innenausbau, Kücheneinrichtung und Sanitäreinheit standen ebenfalls im Fokus der Messe. Simone Becker, Geschäftsführerin der Mesa-Messe-Gesellschaft, hob in einem Interview hervor, dass die Messe den Stellenwert als umfassende Plattform zur Renovierung von Immobilien hat. Neben der Präsentation gängiger Renovierungsprodukte, wie Pflanzen, Samen, Töpfe oder Holzdekorationen, konnten Besucher auch professionelle Tipps entnehmen, insbesondere über Werbeprospekte und Fachvorträge, die im Rahmen der Messe stattfanden.

Die Messe war 2023 ein guter Platz, um sich über neue Fensterputzmittel, Pflanzentwicklung im Innen- und Außenbereich sowie innovative Küchendesigns zu informieren. Die Halle 5 schaffte hier einen neuen Bereich an, der klassische Renovierungsschwerpunkte wie die Einrichtung und Planung kombinierte.


Innovationen und Trends zum Thema Gartengestaltung

Der Außengestaltung sowie der Umgebungsgestaltung wurde in der Messe 2023 eine höhere Relevanz verliehen. Über 60 newe Aussteller brachten innovative Impulse in diesen Bereich. Bei der Gartenshow, die durch den Ausbau um 3.000 Quadratmeter entstand, zeigten Gartengestalter, wie sich mit kreativen Lösungen ein privales Außenprojekt in ein „Wohnzimmer im Freien“ verwandeln lässt.

Beispielsweise stellte eine Gartenlandschaft mit einem exklusiven Wasserspiel und Stahlkugeln im Messeprogramm die Möglichkeit dar, eigene Gärten mit hochwertigen Designelementen zu gestalten. Daran angelagert zeigte eine Kunstschmiede aus Moers, wie Metallgestaltung zur Erstellung individueller Terrassen- oder Rasenelemente verwendet werden kann – dies ist insbesondere für Bauherren, die für ein einzigartiges Äußeres sorgen möchten, interessant.

Ein weiteres innovatives Angebot war die Möglichkeit der Farbberatung, die Frauen und Männer unterschiedlicher Altersgruppen bot, um ihre Räume harmonisch zu gestalten. Die Einbindung von Feng-Shui und Möbelgestaltung erweiterte das Angebot, das in der Halle 5 geboten wurde.


Die Rolle von Fachvorträgen

Neben der direkten Informations- und Produktpräsentation gab es am Samstag und Sonntag während der Messe auch fachliche Vorträge. Diese Vorträge boten Gelegenheit, sich in konzentrierter Form über aktuelle Entwicklungen im Bereich Bauen, Renovieren und Energiesparen weiterzubilden.

Die Vorträge richteten sich sowohl an Laien als auch an fachlich Interessierte. Besucher konnten dort Tipps zur Energieoptimierung, zur Renovierung von Außenfassaden oder zur Gestaltung von Bädern erlangen und so praktische Unterstützung bei der Planung von bautechnischen Projekten.

Da die Vorträge inhaltlich oft ergänzender Natur zur Ausstellung selbst sind, boten sie den wichtigsten Mehrwert der Messe, der sich nicht einzig auf Materialien konzentriert, sondern auch auf das praktische und methodische Wissen der Handwerkergruppen der Region stützt.


Ausstellerprofil: Regionale wie überregionale Vertreter

Die Messe präsentierte 2023 ein breites Spektrum an Ausstellern, die individuelle Lösungen im Bereich Bauen, Wohnen und Gartengestaltung anboten. Unter den starken lokalen Beiträgen waren beispielsweise Karl Caniels von Ossenberg, der Besuchern persönlich zur Seite stand, oder Jörg Ottemeier zusammen mit seiner Kollegin Susanne Avvisati als Vertreter der Fassadenretter. Beide boten im Wesentlichen einen direkten Kontakt zu Kunden für Beratungen und Lösungen.

Regionale Handwerker stellten traditionelles Können dar, kombiniert mit innovativen Lösungen. So verstand beispielsweise ein Holzunternehmen die Verbesserung der Effizienz durch alternative Nutzung und Anpassung an moderne Bauvoraussetzungen als Ziel seiner Exposition. Dies spiegelt wider, dass die Messe nicht nur ein Laden von Produkten, sondern auch ein Raum für inspirierende und fachliche Austauschpartner ist.


Die Messeentwicklung: Erweiterung und Neuausrichtung

Die Messe Bauen + Wohnen hat sich im Laufe der Jahre deutlich erweitert. In den letzten Jahren nahm die Ausstellungsfläche zu; 2009 war sie bereits auf 15.000 Quadratmeter angewachsen. Auch 2023 gelang es, die Ausstellungsfläche an neuen Themen zu erweitern. Die Wiederholung des Formats mit „über 30.000 Besuchern“ wie zuvor schaffte wieder das Gefühl einer regionalen Massenmobilisierung und unterstrich die Notwendigkeit, ein solches Angebot in der Region zu haben.

Unterstützende Statements von Veranstaltern legten nahe, dass die Messe sich – abgesehen von personellen Fluktuationen – stabil entwickelt hat und trotz der Pandemie als traditioneller Fixpunkt wieder Fuß gefaßt hat. Simone Becker betonte, dass es ein Plus für die Region wäre, dass die Messe in Rheinberg stattfindet.


Personalbedarf an der Messe

Die Messe ist nicht nur für die Besucher, sondern auch für Arbeitgeber ein bedeutender Terminort. Die Veranstaltung benötigt Unterstützung durch Messehostessen und Promoter, was mittlerweile eine reguläre Praxis geworden ist. Auf der Stellenvermittlerplattform InStaff wird explizit nach Personal für die Messe gesucht.

Manuel Marschel, Ansprechpartner für Arbeitgeber, beteuert in einem Impressum, dass die Messe mit einer kontinuierlichen Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet – aus Gründen wie Absagen müssen sie manchmal kurzfristig Ersatzkräfte gewinnen. Die Arbeitszeiten, Jobbeschreibungen sowie Anforderungen sind hier transparent gemacht, wobei Gehaltshöhen lediglich als Referenz genannt werden. Die Stellen sind saisonal, wodurch der Zeitrahmen der Messe direkt einbezogen ist.

Wichtig ist ebenfalls zu erwähnen, dass die Anmeldung für Jobs über einen kompetenten Service möglich ist. Christin Monski, Ansprechpartnerin für Arbeitnehmer, betont die Bedeutung dieser Verbindung zum Arbeitgeber, da die Qualität der Beratungen auch hier sehr hoch sei. Dies zeigt, dass Personalvermittlung bei der Messe Bauen + Wohnen integraler Bestandteil ist und zudem der Qualitätssicherung dient, da die Mitarbeiter oft fachlich und pädagogisch geschult sein werden.


Eindrücke von der Messe 2023

Die Stimmung vor Ort

Vom ersten Tag an zogen zahlreiche Familien, junge Bauherren und erfahrene Handwerker die Messetore an. Der Andrang an der Messe war deutlich zu spüren – nicht zuletzt durch die Erwähnung des hohen Besucherzuspruchs. Simone Becker betonte, dass zum Zeitpunkt der Veranstaltung zum 22. Mal bereits 30.000 Besucher erwartet wurden. Dies belegt, dass die Messe seit ihrem ersten Auftreten 2016 stetig an Wachstum gewann.

Themen im Fokus: Einbruchschutz und Außensaunen

Selbst im Bereich der Sicherheit fand die Messe 2023 Schwerpunkte. Ob Anbieter von Einbruchschutztechnik, wie Fenster, Türen oder Schließanlagen, oder Anbieter von Sicherheits- und Bauschutzausrichtungen – diese Themen standen wieder im Messeprogramm. Hier war die Verbindung von funktionalem Schutz mit Designprinzipiell ein hervorstechender Faktor.

Ein weiteres Highlight war die Präsentation einer Außensauna mit Panoramascheibe an einer Seite. Diese ermöglichte es, den Außenaufenthalt in ein Wellnessangebot zu transformieren und war gleichzeitig ein Beispiel für moderne Bautechnik, bei der Privatheit, Technologie und gestalterische Ausrichtung kombiniert wurden.

Auszahlung über Wissen und Beratung

Die Messe 2023 war insgesamt stärker als in den letzten Jahren, da die Beratungsservices der Aussteller wieder stärker nachgefragt wurden. Die Werbeprospekte, die rege verteilt und nicht weggelegt wurden, verdeutlichen dies, da sie oft detaillierte Kostenmodelle und Produktvorteile enthielten. Besucher informierten sich aber direkt vor Ort mit regionalen Beratern oder tauschten Erfahrungen untereinander aus. So stellte sich die Messe immer wieder als Forum für Austausch- und Lernprozesse heraus.


Rückblick und Ausblick: Die Messe in historischer Sicht

Die Messe Bauen + Wohnen hat eine kurze, aber präsent festgelegte Existenzgeschichte. In der Vorstellung ihrer Veranstalterin wird sie als 22. Veranstaltung im Jahr 2023 genannten, was auf eine kontinuierliche Durchführung der Messe in der Regel von Jährlich hindeutet. Eine Vorveranstaltung war 2022, zwei Jahre zuvor durch die Pandemie heruntergeskaliert, vermutlich nur in digitaler Form oder mit erheblicher Eingrenzung stattgefunden.

Die Veranstaltung 2023 stand laut Simone Becker kurz vor einer möglichen Neustrukturierung. Es wird diskutiert, dass die Messe in Rheinberg möglicherweise abgeschafft werden werde. Wenn dies so ist, dann wäre 2023 eine Art „Letztemal in dieser Form“ markiert worden. Allerdings bleibt dies bisher unbestätigt – Simone Becker gab lediglich an, dass die Veranstalter von dieser Möglichkeit ausgehen.

Doch selbst wenn dieser Schritt getreten wird, bleibt die Messe in der Erinnerung der lokalen Nutzer eine der wichtigsten Anlaufstellen zum Bauen, Wohnen und Renovieren. Vor allem für den Heimwerkermarkt, aber auch für umfassende Bau- und Renovierungsprojekte ist sie ein unverzichtbarer Ankerpunkt geblieben.


Die Messe als Bild der regionalen Wirtschaft

Regionale Wirtschaftsumtriebe und Arbeitsmarkt

Bereits das Jahr 2009 markierte eine starke Veränderung: Die Messe wuchs um 3.000 Quadratmeter neuer Fläche, was neue Themen erlaubte – wie Feng-Shui, Autogasanlagen, Halbedelsteine zur Wohnraumgestaltung. Dies zeigt, dass die Messe auch stets Sensibilität für die wechselnden Bedürfnisse der Region hat. Eine offensichtliche Nachfrage nach Personal für die Messe, wie sie von InStaff-Jobs 2023 und 2024 genannt und gemaßregelt wurde, zeigt, dass es sich um einen wirtschaftlichen Wachstumsschub handelt.

Entwicklung regionaler Impulse

Zur 22. Auflage 2023 war diese Messe eine Anlaufstelle, die nicht weniger als eine Umsetzung realer Wirtschaftsinteressen in ein kreatives Umfeld bot. Die Messe selbst war nicht nur eine Showbühne, sondern auch eine Vertrauensverlängerung durch Hands-on-Angebote wie zum Schutz gegen Fensterspech, zur Fassadenrenovierung oder zur Gartenkonzeption. Regionale Anbieter konnten ihre Marken stärken, während die Besucher mit umfassenden Know-How-Services konfrontiert wurden.


Die Messe im Vergleich zu anderen regionalen Angeboten

Neben der Messe in Rheinberg gibt es verschiedene andere regionale Bau- und Wohnveranstaltungen, die zur gleichen Zeit wie die Rheinberger Messe stattfinden. So etwa die Messe Bauen + Wohnen in Kalkar, die ebenfalls von MESA Veranstaltungs GmbH organisiert wird. Interessant ist, dass sowohl Rheinberg als auch Kalkar bei demselben Veranstalter in die Termine integriert sind, was eine gewisse Gliederung des Dienstleistungsangebots im regionalen Kontext beschreibt.

Diese Veranstaltungen sind nicht nur zeitlich miteinander verbunden, sondern auch thematisch. Sollte der Bereich Krefeld in Zukunft einen eigenen fixen Termin bilden, dann wird dies zeigen, dass das Messeprogramm im Umfeld des Niederrheins einheitlich koordiniert wird. Für den Besucher ist dies insofern vorteilhaft, als er im selben Veranstaltungsraum immer wieder nachschauen kann, statt jedes Mal in eine neue Region zu fahren.

Die Messe in Rheinberg unterscheidet sich aber auch in einigen Punkten. So standen im Jahr 2023 in Rheinberg Themen wie Energieeffizienz und Gartenlandschaftsentwicklung im Fokus, was in anderen regionalen Ausgaben nicht immer gleich stark vertreten ist.


Vertrauenswürigkeit der Messe und Qualitätssicherung

Vertrauensbasis in regionalem Umfeld

Die überwiegend regionale Herkunft der Aussteller ermöglichte es den Besuchern, auf persönliche Empfehlungen und bewegte Konversationen zurückzugreifen. Die Veranstalter betonen in ihren Berichten, dass sich die Messebesucher stärker in das lokale Wohnen eingliedern können, da sie physisch und fachlich von Nachbarn und Zeitgenossen umgeben sind.

Dies unterstreicht, dass die Messe nicht ausschließlich ein Angebot als Informationsplattform ist, sondern auch eine Vertrauensspur aufbaut. Diese ist besonders wertvoll in einem Bereich, in dem Fehlentscheidungen zu hohen Kosten führen können – da die Entscheidungsprozesse im Real Estate und Renovierungssektor oft langfristig wirken und umfassend sind.

Qualität der Vorträge

Die Vorträge, die in den Jahren der Messe immer wieder angeboten wurden, tragen ebenfalls zur Qualitätssicherung bei. Sie boten handwerkliche Tipps, moderne Technologien zur Energieoptimierung sowie Informationen über gesetzliche Anforderungen an Bauprozesse. Zudem ermöglichten sie einen tiefen Einblick in Themen wie Feng-Shui, was unterstreicht, dass es hier nicht nur um handfeste Techniken geht, sondern auch um Aspekte des emotionalen Wohnens.

Trotz der informellen Präsentationsform, die durch die Messebedingungen erlaubt wird, orientieren sich diese Vorträge an wissenschaftlich untermauerten Ansätzen – etwa durch Erfahrungen aus Umweltverordnungen oder bei Energiewirtschaften. Der Veranstalter hat durch mehrere positive Berichte und die Anbindung an autorisierte Wissensquellen gezeigt, dass er Qualitätssicherung im Auge hat.


Die Messe als Plattform für Neuerungen und Experimente

Die Messe 2023 verwies auf eine Entwicklung Richtung Diversifikation der Angebote. Neue Halle 5, in der 2023 die Gartenshow und andere Designthemen präsentiert wurden, wird erwartungsgemäß für weitere Neuerungen im kommenden Jahr genutzt. Hier setzten die Partnerinnovationen bereits an – wie beispielsweise die Demonstration von autogasbetriebenen Heizsystemen oder die Präsentation von Metallkunst für den Garten, die von einer Kunstmacherin aus Moers zur Schau gestellt wird.

Diese Neuerungen zeigten, dass die Messe nicht nur als traditioneller Handwerksbörse fungiert, sondern auch als Pilot für Mode, Design und technisch-gestalterische Innovationen. Für einen ambitionierten Bauherrn oder Renovierungsplaner ist das ein guter Grund, jedes Jahr wieder einen Abstecher zu machen, um aktuelle Technologien und Ideen abzusichern.


Fazit

Die 22. Bau- und Wohnmesse in Rheinberg 2023 war ein markanter Fixpunkt im regionalen Bauen-und-Wohnen-Kalender. Mit einem Schwerpunkt auf Bauen, Renovieren und energieeffizientes Modernisieren brachte sie eine Vielzahl von Handwerken sowie Anbieter von Produkten und Technologien zusammen. Die regionale Konzentration der Aussteller sorgte dabei für konkrete, direkt umsetzbare Empfehlungen und Lösungsansätze.

Insgesamt bot die Messe eine Plattform, auf der Besucher praktisches Wissen durch fachliche Vorträge erweitern konnten, fachpersonal im direkten Kontakt standen und sich über neue Trends informieren konnten. Der Besondere Wachstumsschub im Bereich Gartenshow sowie im Bereich Feng-Shui unterstreicht den Impuls, den die Messe auch jenseits der klassischen Baukonzepte hat.

Zusätzlich stellte die Messe ein sicheres Umfeld für den Austausch zwischen handwerklicher Profis und privat Interessierten her. Der hohe Andrang – mehrere Zehntausend Besucher wurden vorausgesagt – zeigt die hohen Erwartungshaltungen, die die Messe vor Ort mobilisieren kann. Allerdings bleibt die Zukunft der Messe in Rheinberg unsicher, da Simone Becker aus der Mesa-Messe-Gesellschaft erwähnte, dass es bereits in die Überlegungen zur Neuanordnung einer Messestandortverlagerung einfließt. Dies sollte bei Planungshorizonten potenzieller Besucher berücksichtigt werden.

Wichtig bleibt ferner deren Rolle als Ansprechspartner für Personalbedarfe – wobei die Messe immer wieder darauf hindeutet, dass sie – trotz eventueller Standortveränderungen – eine tragende Stelle im nordrhein-westfälischen Bauen-und-Renovieren-Spektrum bleibt.


Quellen

Mit den in diesem Artikel verwendeten Fakten beziehe ich mich ausschließlich auf die bereitgestellten Quellen. Falls keine Quelle explizit genannt ist, war sie nicht in der Ausgangsdatenbasis enthalten.

  1. instaff.jobs
  2. pv-navi.de
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  6. openPR

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